Das dritte Advents-Schnäppchen in Folge -- aber was soll man machen, wenn die Angebote so gut sind?! Ich machs auch ganz ganz kurz:

Grand Theft Auto IV (Uncut) für PC zum Preis von 39,97 Euro bei Amazon.

Super-Schnäppchen? JA!
Nur heute? JA!
Kaufen? JA!

Habe fertig, denn mehr gibt's dazu auch nicht zu sagen :)

Der Direktlink: Grand Theft Auto IV (Amazon)- 39,97 EUR
 

Endlich mal wieder etwas für uns PC-Rollenspieler: Das 9. Türchen im Amazon-Adventskalender fördert einen richtigen Rollenspiel-Kracher zu Tage: Mass Effect aus dem Hause Bioware für gerade mal 27,97 Euro! Wer sich ein bisschen auskennt, weiß: Das Spiel gibt es eigentlich in keinem Shop unter 40 Euro.

Mass Effect, das von vielen als legitimer Nachfolger zu Knights of the Old Republic gesehen wird, glänzt durch atemberaubende Grafik und soll eine super-geniale Story beinhalten. Kein Wunder, dass es durch die Bank weg Höchstwertungen einkassieren konnte.

Hier der Direktlink: Mass Effect (Amazon)

... und ich geh jetzt mal bestellen, denn das Game fehlt mir bislang auch noch in meiner Sammlung :)



Hier mal wieder was interessantes für Schnäppchenjäger:

Amazon bietet im Moment jeden Tag ein besonders Spieleangebot (quasi pro Tag ein Türchen im Adventskalender). Diesmal ist es ein exklusives PS 3-Spiel, das überall mit Ruhmesworten, Höchstwertungen und grafischen Traumnoten überschüttet wurde: Metal Gear Solid 4 - Guns of the Patriots.

Normalerweise kostet das Spiel 50 Euro und mehr, heute allerdings (also noch die nächsten paar Stunden bis 0 Uhr), hat Amazon den Preis auf 34,95 Euro gesenkt, was in Anbetracht der Tatsache, dass Metal Gear Solid 4 zu den besten PS 3 Games überhaupt gehören soll, ein echtes Schnäppchen ist.

Ich selbst überlege ernsthaft, ob ich mir das Spiel nicht zulegen sollte (spiele ehrlich gesagt schon seit längerem mit dem Gedanken) -- einzig und allein die Tatsache, dass der Monat eh schon sehr kostpielig war (Weihnachtsgeschenke sei Dank), läßt mich noch etwas in meinem Entschluss wanken -- aber bis 24 Uhr ist ja noch etwas Zeit zum gründlichen Überlegen *g*.

Hier der Link: Metal Gear Solid 4 - Guns of the Patriots



Es nennt sich Little Big Planet , es ist ein Jump&Run, das in so ziemlich jedem Review, das ich gelesen habe, Höchstwertungen einfuhr und man verkörpert darin (teilweise auch zu mehreren) eine Figur, die vom Hersteller als Sackboy bezeichnet wird. Viel mehr wusste ich nicht über das Spiel, das mich letztes Wochenende in dem PS3-Regal einer hiesigen Videothek anlächelte.

Ok, dass es sich hierbei um ein Playstation 3-only Produkt handelt und dass der Titel ein ganz großes Zugpferd für das Weihnachtsgeschäft für Sonys Edelkonsole sein soll, war ebenfalls bekannt. Aber was ist an einem Jump&Run so toll, das nicht mal von Nintendo entwickelt wurde? Ich konnte mir deshalb beim besten Willen nicht vorstellen, dass das Spiel irgendeine Art von Faszination auf mich ausüben würde. Aber wer nicht ausprobiert, der nicht klüger wird -- deshalb landete die Blu Ray Disc alsbald im meinem PS 3 Laufwerk (die 3 Euro konnte man ja mal investieren).

Tja, und was bekam ich, ein gestandender Spieletester, da zu sehen? Ein Game mit einem riesigen Sack(boy *g*) voll mit unverbrauchten Ideen -- die nicht nur intelligent, witzig und lebenslustig umgesetzt sind, sondern sich spielerisch teilweise völlig überflüssig gestalten und das eigentliche Gameplay damit gar nicht weiterbringen -- und doch macht genau das die Fasziniation von Little Big Planet aus.

Ein Sack(boy) voll innovativer Ideen

Na gut, ich will weniger kryptisch werden: LBP fasziniert bereits von der ersten Minute an durch seinen Charme und die überaus gelungene Sprachausgabe, die einem spielerisch und im perfekten Wortwitz erklärt, um was es eigentlich geht, was überhaupt ein Sackboy ist und im späteren Spielverlauf immer wieder hilfreich zur Seite steht, wenn das Gameplay mit neuen Funktionen und Features glänzt.

Zu diesen Features gehört ein Kernelement des Spiels, nämlich das Ausstaffieren der eigenen Spielfigur, eben jenem Sackboy, mit allerlei aberwitzen Hüten, Kleidungsstücken, Bärten, Mundstücken, Brillen, Extremitäten und weiß der Teufel was noch alles. Jeder, der Little Big Planet spielt, wird irgendwann feststellen, dass man, obwohl es eigentlich darum geht, ein Level zu absolvieren, sich jede Menge Zeit dafür nimmt, diese schnucklige kleine Figur neu einzukleiden oder gar von der Pike auf neu zu kreiieren.

Der absolut frische Grafikstil, der auf der einen Seite sehr abstrakt ist, auf der anderen Seite aber durch quasi-digitalisierte Sackboy-Figuren sehr realistisch wirkt, trägt hierzu einen riesigen Teil bei. Da wundert es auch nicht, dass man anders als bei Mario&Co nicht irgendwelche Münzen oder Power-Ups aufsammelt, sondern jeder Geheimgang, den man entdeckt, neue Kleidungsstücke und Sackboy-Versatzstücke bereit hält. Darüber hinaus findet man überall in den aberwitzigen Leveln so genannte Sticker oder Dekorteile, mit denen sich wie bei einem Stempel die gesamte Spielwelt und sogar die Spielfiguren übertünchen lassen -- ein Feature, das wie eingangs erwähnt, völlig sinnfrei ist -- aber irgendwie doch Spaß macht.

Multiplayer-Jump&Run mit Physik-Engine

Spielerisch wird durchgehend wirklich gute Kost geboten. Sieht man einmal davon ab, dass sich auch beim Leveldesign echte Künstler ausgetobt zu haben scheinen, lebt das Spiekonzept vor allem von den Physikspielereien und den damit verbundenen Kettenreaktionen, die richtig viel Laune bereiten. Nicht selten werden solche Physikspielchen für echte Aufgaben benötigt -- besonders im Multiplayerspiel kommt es sehr oft vor, dass ein Spieler etwas hochheben, andrücken oder beschweren muss, damit der Rest an das begehrte neue Accessoire kommt. Interessant wird es dabei immer, wenn sich mehrere Leute an das gleiche Objekt hängen oder sich durch die Gegend schwingen oder etwas durch den Bildschirm purzeln lassen. Dabei passieren die aberwitzigsten Dinge und Lacher sind garantiert. Dieses ganze Konzept gemixt mit der wirklich spritzig-tollen Hintergrundmusik machen aus Little Big Planet ein absolutes Unikat, vielleicht sogar zum innovativsten Spiel der letzten Jahre.

Sicher, das Spiel hat auch seine negativen Seiten. Würde man es auf den reinen Jump&Run-Aspekt reduzieren, käme wahrscheinlich "nur" ein guter Plattform-Hüpfer mit witzigem Multiplayer-Modus heraus. Und dass die Handhabung manchmal leidet, weil sich das Spiel etwas zu stark auf unterschiedlichen Tiefen-Ebenen abspielt, ist bedauerlich. Doch wer würde dieses Spiel schon auf irgend etwas reduzieren wollen? Little Big Planet ist, wie es ist -- und das ist auch gut so! Außerdem: Wann kommt es schon mal vor, dass mich meine Frau mit glänzenden Augen von SICH AUS danach fragt, ob wir Playstation spielen wollen. Und wenn das kein Qualitätsindikator ist, was dann? ;)

Dass die Fantasy Flight Games prächtige Brettspiele in Szene setzen können, habe ich auf der Spielwiese mit meiner Rezension zu Der Eiserne Thron und der Fotostrecke zum World of Warcraft Brettspiel bereits verdeutlicht. Und dass ich seidem mit viel Leidenschaft eben jene FFG-Mammutspiele in meine Sammlung einreihe (und manchmal sogar spiele *g*), wird dem einen oder anderen aufmerksamen Leser eventuell auch schon aufgefallen sein.

Doch wie das mit der Sammelleidenschaft nun mal so ist, die Sache kann teuer werden. Besonders dann, wenn der Preis zwischen 50-70 Euro angesiedelt und die Produktpalette ziemlich üppig gestaltet ist. Man muss also Selektieren und sich die Rosinen rauspicken, was ungemein schwierig ist, denn nahezu das ganze Portfolie der amerikanischen Edelschmiede besteht aus Rosinen. Aber da gibt es eben welche, die besonders süß und schmackhaft sind, wie z.B. das offizielle Brettspiel zum PC-Klassiker Starcraft.

Und damit komme ich wieder auf meinen Blog zurück, denn wer gaaaanz aufmerksam meine letzten Postings verfolgt hat, wird vielleicht auf einen kleinen Nebensatz gestoßen sein, in dem ich mich mit dem Gedanken trage, mir das Starcraft Board Game einzuverleiben -- einzig und allein dieser Grund und diverse Hardware-Einkäufe hinderten mich daran, dass ich noch nicht zuschlagen konnte.

Aber jetzt ist es soweit, oder besser gesagt: Gestern war es soweit. Ein beim Nachbarn deponiertes Paket, das von der Größe her durchaus ein PC-Gehäuse hätte beherbergen können, wartete darauf, von mir liebevoll empfangen zu werden. Der erwartete Inhalt: Eine Riesenbox, die durch Logo und Artwork nur eine Schlussfolgerung zuließ -- Starcraft ist endlich angekommen!

Starcraft Brettspiel Packung
Bild 1: Das Starcraft Brettspiel in seiner ganzen Pracht

Starcraft Brettspiel Packung
Bild 2: Und das Ganze auch mal von der Seite, um die Höhe der Packung zu verdeutlichen

Von den Ausmaßen gleicht das Starcraft Brettspiel seinem blizzardschen Pendant aus dem World of Warcraft-Eck wie ein Ei dem anderen, was in Attributen ausgedrückt heißt: Dick, groß, schwer. Wobei das Gewicht, das sei an dieser Stelle schon mal verraten, nicht ganz so hoch zu sein scheint wie beim WoW Board Game, aber immerhin noch geschätzte 3 KG betragen dürfte.

Hier ein paar Shots zum Vergleich:

Starcraft Brettspiel Packung
Bild 3: In Sachen Größe liegen die beiden Fantasy Flight Games Produkte gleichauf.

Starcraft Brettspiel Packung
Bild 4: Damit deutlich wird, dass die Spiele wirklich groß sind, habe ich mal Risiko Deluxe (ebenfalls schon keine kleine Packung) danebengestellt

Starcraft Brettspiel Packung
Bild 5: Hier noch von oben -- die Packungen sind also auch viel länger als vergleichbare Titel.

Während des Auspackens wartet schon die erste große Überraschung: Starcraft - Das Brettspiel kommt komplett ohne Spielbrett aus - was ob des Zusatzes "Brettspiel" einem Paradoxon gleicht. Außerdem ist das für ein Spiel dieser Kategorie eher ungewöhnlich und wohl auch ein Grund dafür, dass der Inhalt etwas leichter ist, als beim WoW-Pendant.

Dafür beinhaltet der Karton aber jede Menge schön gestalteter Planetenkarten und Steckverbindungen, die im Prinzip dafür sorgen, dass man sich das Spielfeld stufenweise selbst zusammenbaut. Eine fast 50 Seiten starke Anleitung im DIN A4-Format und jede Menge Bündel mit Spielkarten und ausstanzbaren Spielmärkchen runden das gute Gesamtbild ab, das der erste Blick auf den Inhalt hergibt.

Starcraft Brettspiel Packung
Bild 6: Der erste Anblick, sobald sich der Deckel erhoben hat.

Starcraft Brettspiel Packung
Bild 7: Und hier nochmal der Inhalt etwas weiter ausgefächert

Richtig die Muskeln läßt Starcraft - Das Brettspiel allerdings erst dann spielen, wenn man das Zwischenstück aus Pappe entfernt, das der Anleitung und den austanzbaren Kartons als Auflage dient. Dann offenbart die Packung nämlich, warum sie dermaßen in die Höhe geht: Satte 180 Spielfiguren, eingeteilt in je zwei Parteien pro Fraktion (Protoss, Zerg, Terraner), bilden das Miniatur-Rückrat, für das die meisten Fantasy Flight Games-Produktionen so berühmt sind. Und hier weiß nicht nur die schiere Masse zu beeindrucken, denn die Figuren sind allesamt wunderbar ausgearbeitet und orientieren sich exakt an den Computerspiel-Gegenstücken. Die Originalgetreue geht sogar soweit, dass fliegende Figuren auf einem Plastikständer ausgeliefert werden -- detaillierter geht es kaum.

Starcraft Brettspiel Packung
Bild 8: Die Packung enthält 180 Figuren -- damit sollte sich doch ein Angriff des "Schwarms" realisieren lassen!

Starcraft Brettspiel Packung
Bild 9: Hier nochmal schön in Reih und Glied und von der Nähe betrachtet: Trägerschiffe, Hydralisken, Ultralisken, Zerglinge, Dunkle Templer und etliches mehr.

Starcraft Brettspiel Packung
Bild 10: So schaut's aus, nachdem alle Spielchips aus den Stanzvorlagen gepult wurden. Das wurde natürlich noch alles schön sortiert&verpackt :)

Kurzes Fazit: Ohne das Spiel bislang angespielt zu haben, kann ich bereits jetzt sagen, dass ich den Kauf auch diesmal nicht bereut habe, auch wenn ich das WoW Brettspiel ob des riesigen Spielbrettes und der hübscheren Karten etwas beeindruckender finde.

Spielerisch läßt sich natürlich noch nicht viel sagen, aber zwei Dinge stimmen mich optimistisch: Zum einen ist auch hier wieder Christian T. Petersen (zusammen mit Corey Konieczka) für das Spieldesign federführend und zum anderen riecht das würfellose Kampfsystem mit seinem Markersystem sehr nach dem Gameplay, das auch schon in Der Eiserne Thron zum Einsatz kam -- und das war grundsätzlich sehr strategisch und nur von wenigen Glücksfaktoren abhängig.

Da wir in 1 1/2 Wochen eine große Brettspielrunde planen, stehen die Chancen allerdings gar nicht mal schlecht, dass ich demnext mehr über das Starcraft Brettspiel berichten kann -- außer natürlich, das WoW-Brettspiel macht das Rennen in der Gunst der Spielerschaft -- aber das hängt ganz von Rippi&Co. ab, gelle? ;)
 
Ich bin Nostalgiker... Ich liebte den Amiga 500 (wer in meinem Jahrgang hat die "Freundin" auch nicht geliebt? ;)... ich stehe auf "Risiko"-Varianten... und ich bevorzuge manchmal Spiele, die sich innerhalb von 3 Sekunden starten lassen. All das zusammengenommen führt mich tagtäglich zu einem Shockwave-Spiel, dem ich pro Besuch mindestens 15 Minuten meines Lebens widme. Der Name dieser Venusfalle: Defender of the Crown.

Wer nun bei dem Klang dieses Titels feuchte Augen bekommt, dem sei folgender Link wärmstens empfohlen: Defender of the Crown

Kurzum: Cinemaware hat ein kleines Browserspiel geschaffen, das sich super-eng an das Amiga-Original aus dem Jahre '87 hält und sich deshalb so spielt, als säße man direkt vor Commodores grau-grauer Wundermaschine -- inklusive Pixelgrafik in 16 Farben und original Musikuntermalung. Fehlt eigentlich nur noch das Geklackere des Diskettelaufswerks und die Illusion wäre perfekt :o)
Leider ist unser Meisterjongleur Kevin Kalvus nicht das Supertalent 2008 geworden, aber das ist ja auch gar nicht weiter schlimm, denn ich bin mir sicher: Kelvin wird seinen Weg machen und durch die Sendung hat er ja jetzt einen riesigen Bekanntheitsgrad erreicht.

Um nochmal seine fantastischen Auftritte Revue passieren zu lassen, stelle ich hier mal die Videos von seinen drei Supertalent-Vorführungen online. Und weil ich weiß, dass die meisten von euch daran interessiert sind, wie die jeweiligen Lieder zu seinen Auftritten heißen, schreibe ich die Titel einfach mal drunter.


Kelvin Kalvus - 1. Auftritt: Musik von Omnia (Danke an Samsa Spoon)


Kelvin Kalvus Halbfinale: Musik von Moby. Titel: Porcelain



Kelvin Kalvus Finale: The Verve: Bitter Sweet Symphony