Buddy haut den Lukas!

Als Kind der 80er Jahre habe ich Bud Spencer und Terence Hill-Filme quasi mit der Muttermilch aufgesogen. Ob nun Banana Joe, Sie nannten ihn Mücke, Zwei wie Pech und Schwefel, Linke und Rechte Hand des Teufels, Der Supercop – und wie sie alle heißen – ich liebe die Filme, ich liebe die Figuren und ich liebe die Musik.

An Bud Spencer & Terence Hill – Slaps and Beans hat mich zuerst verwundert, dass es sich hierbei tatsächlich um die erste Spieleversoftung der beiden Kultfiguren überhaupt zu handeln scheint – wer hätte das gedacht? Entwickelt wurde das Spiel von Trinity Team, die passenderweise Italiener sind, produziert und ins Leben gerufen allerdings von Buddy Productions, einer deutschen Firma, die zum Teil auch von Bud Spencers Nachkommen besetzt ist. Das Ganze ist also ein offizielles Produkt, von Spencer höchstpersönlich (und noch vor seinem Tod) abgesegnet. Finanziert wurde das Spiel via Kickstarter mit deutlich über 200 000 Euro. Das ermöglichte dann unter anderem auch die Lizenzierung von Teilen der Original-Musik.

Nun zum Spiel: Das Gameplay entspricht einem ganz normalen Sidescroller Beat em up / Brawler, wie man es gerne in den 80ern Jahren mit Golden Axe, Double Dragon, Final Fight und vielen anderen Vertretern seiner Zunft gespielt hat. Ebenso wie das Spiel eine Hommage an die beiden Hauptprotagonisten ist, so es auch eine an das Retro-Gaming jener Zeit, denn Slap and Beans ist in nahezu jedem Punkt in den 80ern hängen geblieben: Das betrifft das Gameplay, das tatsächlich aus nicht viel mehr als das Verdreschen von Dutzenden von Gegnern besteht, als auch die Minispielchen, die meist mittelprächtig umgesetzt sind. Und es betrifft die Optik, die in feinsten 16-Bit-Pixeln in Szene gesetzt wurden.

In mehreren Szenarien, die sich thematisch an den Filmen orientieren (Wilder Westen, Miami, Buggy-Rennen, Tropische Insel) prügeln wir uns also von links nach rechts durch unzählige Gegner-Horden und bezwingen den einen oder anderen Endboss. Gespielt werden kann dabei entweder Spencer oder Hill – wobei die jeweils andere Figur dann von der KI übernommen wird. Besser allerdings ist es, man hat einen zweiten Mitspieler zur Hand, dann macht das Verteilen der Schellen deutlich mehr Spaß. Aufgelockert wird das Spielgeschehen von einigen Story-Fetzen, dummen Sprüchen und Minigames. Letztere sind mehr oder weniger originell umgesetzt, spielerisch aber meist auf niedrigem Niveau.

Unterm Strich möchte ich das Spiel lieben. Ich mag die 16 Bit-Optik, die bis auf die etwas hakeligen Animationen echt hübsch ist. Ich mag die Musik, die bei mir Gänsehaut erzeugt. Und natürlich mag ich es, wenn Buddy den Lukas haut und mittels Dampframme und Schelle (inklusive der dazu passenden Geräuschkulisse) seine Gegner verdrischt. Doch es gibt halt auch eine Schattenseite der Medaille: Zum Beispiel das, was die Filme nämlich neben den beiden Figuren, der Musik und der Schlägerei ausgemacht hat -- die kultigen Sprüche. Die blinzeln zwar manchmal durch, aber der Großteil des Textes und der Dialoge ist so öde (und in Bezug auf Terence Hill auch übertrieben schwanzgesteuert), dass ich gerne und oft die Turbotaste drücke, um den Großteil der Gespräche schneller zu beenden.

Und da wäre natürlich das repetitive Gameplay: Das Spiel macht 30 Minuten Spaß. Vielleicht auch eine Stunde. Und dazwischen Minigames zweifelhafter Qualität. Und dann fragt man sich schon: Geht’s jetzt immer so weiter? Und damit komme ich zu meinem Eingangs erwähnten Retro-Style zurück: Diese Art Spiel hat schon vor über 30 Jahren schnell gelangweilt, nur waren die anderen Spiele eben genauso gestrickt und man kannte es nicht besser.

Fazit

So bleibt als Fazit, dass das Spiel von der Nostalgie zu seinen Protagonisten, der Musik, der SFX, der hübschen Optik lebt. Deshalb gibt’s von mir als Fanboy einen Daumen nach oben. Wer aber mit Vier Fäuste für ein Halleluja nichts anfangen kann, ist hier gänzlich falsch aufgehoben.


· Legends of Amberland - Teil 2 · Legends of Amberland - Teil 3

Legends of Amberland: The Forgotten Crown ist inspiriert von den Rollenspielen Anfang der 90er Jahre. Als Vorbilder nennt Entwickler Silver Lemur Games Spiele wie die Ishar-Reihe, Might and Magic (3-5), Eye of the Beholder, Dungeon Master und die Gold Box-Titel. Nicht jedoch Amberstar, was für mich vom Titel her die erste Assoziation war :)


Letztlich hat sich für mich allerdings nicht erschlossen, wo sich die Schnittmengen mit den alten SSI-CRPGs oder auch einem klassischen Echtzeit-Dungeon Crawler wie Beholder befinden sollen. Am Ehesten erinnert mich Legends of Amberland an Might and Magic -- und da insbesondere an den 3. Teil. 


Eine Prämisse des Entwicklers war, dass sich der Spieler möglichst auf die Kerndisziplinen des Genres konzentrieren soll -- und das sind im Wesentlichen Looten, Leveln, Erkunden. Zeitraubende Elemente wurden hingegen konsequent gestrichen. So erwarten uns beim Betreten von Städten keine endlosen Gänge mit Türen und verschwurbelten Gassen, sondern schlichte Texttafeln, die uns direkt zum Gasthaus, Heiler, Trainer oder Shop bringen. Wenige Mausklicks und zack, kann man die Stadt wieder verlassen. Auch in Sachen Attribute und Skills beschränkt sich das Spiel auf das Nötigste: Genug, um das Gefühl zu haben, sich in einem Rollenspiel zu finden, aber kein Vergleich zum Skill-Overflow, den uns die späteren Wizardrys um die Ohren haute. Anderes Beispiel: Das Ablaufen bereits bekannter Wege ist extrem minimiert, da man bereits sehr früh eine Möglichkeit bekommt, mittels Greifenreiter an jede bereits besuchte Stelle zu teleportieren.


Und so spielt sich das Spiel recht fluffig: Monster töten, Geld und Exps einsacken, bissel Looten und dann ab zum Trainer. Hört sich wie ein Diablo-Klon an, spielt sich aber tatsächlich am ehesten wie Might&Magic 3, 4, 5. Einzig, dass man nicht von Weitem bereits auf Gegner feuern kann (etwas, das MM3 damals eingeführt hatte), stieß mir etwas sauer auf -- denn immerhin kann man im Spiel einen Ranger mitnehmen, der für mich allein schon deshalb nur so halbnützlich ist. Die Bewegung ist übrigens Grid-Based, also schrittweise und mit 90°-Drehungen. Der Kampf ist rundenbasiert; die Reihenfolge, in der Monster und Gruppenmitglieder zulangen dürfen, hängt von einem internen Initiativwert ab. Spielt sich im Grunde wie Bards Tale, Wizardry und Co. auf Speed -- auch hier werdet ihr selten epische Kämpfe erleben, sondern eher mit Masse überschüttet.


Zum Klassen- und Rassensystem: Das ist nett gemacht. Es gibt vier Rassen (Mensch, Zwerg, Elf, Halb-Elf), einige vollwertige Klassen wie Heiler, Magier, Kämpfer, Ritter, Barden und daneben jede Menge Hybridklassen, teilweise sogar rassenabhängig, die meist einen Mix aus den Hauptklassen darstellen und oftmals noch gewisse Spezialfähigkeiten mitbringen. Das fühlt sich ausreichend komplex an und bleibt trotzdem überschaubar. Runde Sache.


Was das Spiel nicht zu bieten hat, sind interessante NPCs, gut designte Quests, spannende Geschichten oder herausfordernde Dungeon-Rätsel -- all das werdet ihr hier nicht finden und selten hat die Main-Story in einem CRPG so naive und flache Auswüchse hervorgebracht wie in diesem. Minimalismus in allen Ehren, aber was die NPCs hier so von sich geben und auch die ganze Dramaturgie um die Mainquest herum, ist für den Mülleimer. Apropos Minimalismus: Obwohl das Spiel und der Entwickler 16-Bit-Vorbilder zitiert, wird man direkt am Anfang eines Besseren belehrt. Alle Monster und Hindernisse in der Spielwelt sind als 8-Bit-Pixelhaufen designed und scheinen aus dem Minecraft-Lehrbuch zu entspringen. Das ist schade, denn ohne erkennbare Not wurde hier in meinen Augen ziemliches Potential verschenkt.

Fazit:

Ihr merkt es schon, ich bin mit dem Titel nicht rundherum glücklich. Aber andrerseits muss man schon festhalten, dass das Spiel aufgrund seiner fluffigen und minimalistischen Art durchaus dafür sorgt, dass man immer wieder gerne ins Amberland zurückkehrt. Hier ist wenig Einarbeitungszeit notwendig, wenn man mal ein paar Tage abstinent war. Hier geht alles schnell von der Hand. Hier ist die Welt eines älteren gestressten Arbeitsnehmers am Feierabend noch in Ordnung.


Und auch wenn man nun einwerfen mag, dass der Preis des Spiels für das Gebotene etwas zu hoch sei, so möchte ich entgegen werfen: Ich habe schon in so manchem 50 Euro Spiel weit weniger spaßige Zeit verbracht als in Amberland. Und so gibt's von mir den Daumen hoch und empfehle das Spiel jedem CRPGler alter Schule, der mit oben aufgeführten Mängeln leben kann.


Die Legend of Grimrock-Macher wollten zu neuen Ufern, und haben nicht nur ein gänzlich anderes Spiel auf den Weg gebracht, sondern auch gleich eine neue Entwicklungsfirma (ctrl alt ninja) gegründet, um nach eigenen Aussagen ein neues Konzept ohne Grimrock-Hypothek auf den Weg zu bringen. Der Plan ging allerdings nicht ganz auf, denn im Endeffekt spricht jeder vom neuen Spiel der Grimrock-Macher. Der Name des neuen Spiels: Druidstone - The Secret of Menhir Forest.

Spielerisch haben wir es bei Druidstone mit einem Taktik/RPG-Mix zu tun, wobei der Taktikteil das Gameplay deutlich dominiert. Ähnlich wie bei Into The Breach (das auch als Inspirationsquelle diente) kämpfen wir auf überschaubaren Maps gegen Flora, Fauna und allerlei fantastischen Wesen und haben dabei stets verschiedene Ziele vor Augen: Ein Ziel, das dazu dient, die Karte zu schaffen und oftmals mehrere Bonus-Ziele, die uns bei Erledigung zusätzliche Vorteile verschaffen, die wir später zum Skillen unserer Helden verwenden können.

Bedeutet: Umso mehr Bonusziele wir schaffen, umso besser werden unsere Helden -- das motiviert natürlich, möglichst jede Map perfekt abzuschließen und damit möglicherweise mehrmals zu beginnen. Auf schwer ist der Schwierigkeitsgrad schon recht knackig, auf normal schafft man das Hauptziel meist ganz gut, aber für die Bonusziele muss man sich ein wenig anstrengen.

Das Kampfsystem umfasst gängige Mechanismen wie Reichweite oder Schlag-Chancen, wenn der Gegner aus dem Nahbereich läuft. Das funktioniert insgesamt optimal und geht sehr fluffig von der Hand. Die Fähigkeiten der unterschiedlichen Charaktere unserer Gruppe spielen sich dabei angenehm unterschiedlich und ergänzen sich gut.

Der Rollenspiel-Teil ist eher RPG light. Das bedeutet: Wir können zwar EXPs sammeln und Stufen aufsteigen, aber allzu viel ist nach einem Stufenanstieg nicht auszuwählen. Es gibt zwar Ausrüstung (die sich sogar verbessern lässt), aber die Auswahl ist insgesamt überschaubar. Ein Skilltree ist zwar nicht vorhanden, aber immerhin lässt sich jede Fähigkeit über Edelsteine auf verschiedene Art und Weise verbessern.

Optisch ist Druidstone hübsch in Szene gesetzt, was vor allem für die Weltkarte gilt, die uns als eine Art Quest-Hub zu den einzelnen Maps bringt. Auch die Musik ist teilweise wunderschön.

Also alles prima? Meine Kritikpunkte sind subjektiv und wahrscheinlich absolute Geschmackssache, deshalb erwähne ich sie nur kurz: Zum einen ist mir das Spiel tatsächlich ein wenig zu bunt, der Humor ein kleines bisschen zu sehr bemüht und die ganze Atmosphäre zu sehr verniedlicht. Die Entwickler sagten, sie wollten nach dem düsteren Grimrock eine fröhlichere Atmosphäre zaubern: Das ist ihnen gelungen. Nur mir gefällt das halt weit weniger gut :)

Am ehesten haben mich noch die Dialoge gestört. Die sind teilweise ausufernd und in meinen Augen (auch wenn ich hier in Reviews schon anderes gelesen habe) nicht besonders spannend geschrieben. Einmal hab ich mich dabei erwischt zu sagen: sind wir jetzt bald fertig mit dem Text. Ich persönlich glaube, die Qualität des Titels ist eher im spielerischen zu finden.

Fazit:

Insgesamt ein echt starkes Paket, grade wenn man zusätzlich noch betrachtet, wie günstig man an den Titel kommt. Den ganz großen AHA-Effekt wie seinerzeit bei Legend of Grimrock bekomme ich allerdings nicht (aber ich gebe zu: Grimrock war für mich ein absolutes Indie-Ausnahmespiel).

Angetestet-Reihe auf Sothis Spielwiese:

Operencia - The Stolen Sun ist ein CRPG der ungarischen ZEN Studios, das im Besten Sinne als Retro-Rollenspiel und Dungeon Crawler angesehen werden kann, allerdings in Sachen Optik und Atmosphäre ein deutliches Zeichen setzt und den direkten Konkurrenten The Bard's Tale 4 durchaus in seine Schranken weisen kann.

Und ich beginne ab jetzt ein neues Let's Play -- schaut doch mal rein :)

 
Weihnachtsspezial 2018
Weihnachtsspezial 2018
Terminplan:

Und hiermit wäre es serviert, Teil 2 unseres Weihnachtsspezials 2018. Auch dieses Mal haben wir wieder einen interessanten Mix, der den Flair dieses besonderen Spezials wunderbar transportiert. Freut euch mit mir auf die folgenden Autoren: Ralf, Dennis und Benni.

Eine Sache, die mich Jahr für Jahr immer wieder aufs Neue erfreut: Ihr gebt euch richtig viel Mühe. Schreibt ausführliche Texte, erklärt warum dieses oder jenes Spiel es doch nichts ganz aufs oberste Treppchen geschafft, erklärt Sachverhalte im Gameplay und all das. Was ich eigentlich sagen will: Ich finde es schön, dass ihr die Artikel nicht einfach dahinschludert, sondern Herzblut in dieses Projekt steckt. Vielen Dank :)   

Ein Klick auf [Weiterlesen] bringt euch zum kompletten Artikel.


Darkvamps Top Five 2018

Jedes Jahr das gleiche Spiel (Achtung Wortwitz!) und Alex zwingt mich dazu, auf mein „Spiele-Jahr“ zurück zu blicken. Wie auch die vergangenen Jahre ist es dieses Jahr ein wenig deprimierend. So viele gute Spiele (viele sogar gekauft) aber kaum welche gespielt und noch weniger länger um an dieser Stelle darüber schreiben zu können. Irgendwie habe ich es dann doch geschafft eine Top5 hinzubekommen und werde diese nun präsentieren:

[Den bekennenden PS4-Fan Ralf findet ihr bei Twitter unter @DarkVamp76]

Platz 5: Xenoblade Chronicles 2 (Nintendo Switch) 

Ich fange diesmal mit meinem „letzten“ Platz an, was aber durchaus nichts heißen soll an dieser Stelle. „Xenoblade Chronicles 2“ hat sich den Platz in meiner Top 5 redlich verdient und gehört zu den besten Japan Rollenspielen der letzten Jahre. Es ist unglaublich umfangreich, die grafische Umsetzung weiß sehr zu gefallen und die riesige Open-World lädt immer wieder zum Entdecken ein. Auch am Kampfsystem konnte ich schnell Gefallen finden und vor allem die tollen Charaktere hatte ich sofort ins Herz geschlossen. Falls ihr also noch was für unter den Weihnachtsbaum sucht und keine Lust auf öde Western-Settings habt das liegt ihr hiermit evtl. genau richtig.

Platz 4: Leisure Suit Larry - Wet dreams don’t try (STEAM)

Larry Laffer ist zurück! Wer hätte das Gedacht? Nach dem durchaus gelungenen Remake des ersten Teils wo selbst „Al Lowe“ persönlich noch mitgeholfen hat im Jahre 2013 war es ruhig geworden. Nun ist die Lizenz ausgerechnet in Deutschland gelandet und ich bin unglaublich froh darüber. Der ebenfalls deutsche Publisher „Assemble Entertainment“ hat die Entwicklerschmiede „Crazy Bunch“ mit der Umsetzung beauftragt und WOW JUST WOW ! Was die Jungs aus Hamburg hier abgeliefert haben ist wirklich ne „Lachnummer“ ;-) Was ein tolles ComeBack meines Adventure Jugend Helden Larry Laffer. Mehr muss ich aber an dieser Stelle nicht schreiben denn mein Review zum Spiel gibt's ebenfalls hier auf der Wiese.

Platz 3: Final Fantasy XIII (Xbox One X Enhanced) 

Ich habe mich selbst total gewundert dieses doch schon alte Spiel nochmals mit Begeisterung zu spielen, aber was MS hier geleistet hat um das Xbox360-Spiel auf die Xbox One und hier besonders auf die Xbox One X zu bringen ist einfach bemerkenswert. Alle drei Spiele (FF 13, Part 2 und Lightnings Return) laufen nun in 8fach höherer Auflösung und sehen unglaublich gut aus. Besonders nach dem ganzen Open-World-Hype die letzten Jahre, empfand ich es als sehr angenehm dieses doch recht lineare japanischen Rollenspiel nochmals zu spielen. Damals auf der Xbox360 nur etwas mehr als das Tutorial gespielt fesselt es mich nun bereits die letzten Wochen jeden Abend 1-2 Stunden auf der heimischen Couch. Das Kampfsystem ist anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber hat man diesen Mix aus Taktik und Echtzeit einmal raus und sich das Umschalten der verschiedenen Paradigmen angelernt geht es doch recht gut von der Hand. Alle drei Teile bekommt man nun gebraucht oder teilweise sogar neu für unter 10€ und man kann so kaum bei der Anschaffung etwas falsch machen.

Platz 2: Legend of Zelda - Breath of the wild (Nintendo Switch)

Tja, warum zum Geier steht das Spiel erst 2018 auf meiner Liste? Ganz einfach. Erstens habe ich dieses Jahr im Urlaub etwas Zeit am Meer verbracht und in den Abendstunden wirklich abschalten können, um mich einem so komplexen Spiel hingeben zu können und zweitens erst diesen Sommer meine Switch gekauft. Ich habe das Spiel zwar direkt nach Erscheinen bereits auf der WiiU käuflich erworben (und auch hier ist es ohne Abstriche ebenso empfehlenswert) aber damals leider keine Zeit gefunden mich über den etwas „schwierigen“ Start hinüber zu retten. Wenn man aber eben diese zähen ersten 4-8 Stunden hinter sich gebracht und dann langsam aber sicher die unglaubliche Komplexität und Vielfalt der Welt Hyrule in sich aufnimmt lässt sie einen nicht mehr los. Kritiker sagen auch heute noch, dass man viele Elemente im Spiel einfach aus anderen Top-Titel zusammengeklaut hätte. Ja es stimmt man hat sich an vielerlei Stellen inspirieren lassen, aber nichts davon wirkt komisch oder nicht perfekt zum Gesamtbild passend. Die Mischung aus den tollen abwechslungsreichen Schreinen und den hochkomplexen Titanen machen „Breath of the Wild“ am Ende ein für mich unglaublich gutes Spiel. Vielleicht sogar eines der Besten, was ich jemals spielen durfte.

Platz 1: Detroit: Become Human (PS4 Pro)

Wie jetzt? Wirklich? JA! Ich habe ein Playstation-Spiel auf meiner Liste. Und das nicht nur um endlich mal (trotz meines Alters) über meinen Schatten zu springen sondern vielmehr, weil es wohl das fesselndste Spiel für mich in diesem Jahr war. Es gibt eigentlich keine Kritikpunkte an diesem erneuten Meisterwerk der Quantic Dream Jungs aus Frankreich. Bereits seit dem Erstlingswerk „The Nomad Soul“ von 1999 (damals noch auf dem SEGA Dreamcast) mochte ich eigentlich jedes Spiel der Entwickler und besonders „Heavy Rain“ an der PS3 hat es mir angetan. Kein Studio auf diesem Planeten vermag es besser pure Emotionen in ein Spiel zu legen und dadurch Verbindungen zu den Charakteren aufzubauen. Die parallel ablaufenden Geschichten der verschiedenen Androiden im Spiel wir technisch unglaublich gut dargestellt und man fragt sich oft wie diese Grafik in den kommenden Jahren noch besser werden soll.

Ich habe lange nachdenken müssen ob nun ZELDA oder DETROIT für mich 2018 das Rennen machen wird, aber muss hier dann doch DETROIT die Krone überlassen. Es ist einfach so unglaublich besonders und intelligent gemacht das es mich am Ende mehr begeistern konnte als jedes andere Spiel in diesem Jahr.


Dennis' Top Five 2018

Nachdem bereits im letzten Jahr ein gewisser Trend hin zur virtuellen Realität in meinen Spielegewohnheiten zu beobachten war, sind „Flatgames“ in diesem Jahr fast komplett durch mein Raster gefallen.

Das hängt sicherlich auch damit zusammen, dass ich im Sommer mit VR-Legion.de eine eigene Webseite speziell für VR-Gamer gegründet habe und meine Freizeit entsprechend von VR dominiert wird. Läuft gut, bringt Spaß – schaut doch auch mal rein.

[Dennis ist als @Dod1977 auf Twitter unterwegs und tummelt sich ansonsten als Freier Autor munter bei Gamestar.de und anderen Publikationen unter seinem Decknamen Dennis Ziesecke herum]

Platz 1: Beat Saber (VR)

Musikspiele haben mich schon immer packen können – aber nur die wirklich guten, als ex-Schlagzeuger bin ich da extrem kritisch. Wehe, da stimmt was mit dem Takt nicht.

Beat Saber ist von Musikern entwickelt worden, das merkt man dem Spiel an. Außerdem ist es ein reiner VR-Titel, ohne Rücksicht auf eventuelle Flat-Versionen. Und es gibt Lichtschwerter, hallo?

Das Spielprinzip ist einfach: Von Vorne kommen Blöcke im Takt der Musik auf den Spieler zugeflogen, die er mit den Lichtschwertern in seinen Händen passend zerteilen muss. Die Richtung gibt ein Pfeil auf dem Block an. Dazu gibt es Hindernisse wie Mauern, so dass man auch schon einmal tänzeln oder sich ducken muss.

Obwohl die EDM-Musik des Spieles so absolut nicht meinen Musikgeschmack trifft, also wirklich absolut gar nicht, liebe ich das Spiel und versinke schnell in eine tolle Trance in der mein Körper die Kontrolle übernimmt. Vor allem auf höheren Schwierigkeitsgraden fuchteln die Arme ganz ohne bewussten Befehl vom Hirn, absolut genial und perfekt umgesetzt! Jeder zu schlagende Block sitzt an genau der richtigen Stelle und jedes Schlaggeräusch fügt sich quasi als eigenes Instrument in den Song ein!

Auf dem PC gibt es mit der Mod Beat Saver zudem die Möglichkeit, Songs von der Community einzufügen. Das geht nicht automatisch, die Blöcke müssen individuell gesetzt werden. Zwar übertreiben es einige Erschaffer von neuen Song-Maps, es gibt aber wahre Perlen zu entdecken. Trotzdem spiele ich lieber die vom Entwicklerteam mitgelieferten Songs, da sie für mich noch etwas besser spielbar sind. Neue Songs kommen zudem als DLCs und in der jüngst veröffentlichten PSVR-Version sind bereits einige vorher unbekannte Lieder enthalten.

Beat Saber ist ein absolutes Must-have für jeden VR-Besitzer. Das Spiel ist für die PC-Plattformen Vive, Rift und Windows Mixed Reality sowie für Playstation VR erschienen. Spannend wird’s im Frühjahre 2019, da erscheint das Spiel auch für die mobile VR Oculus Quest.

Platz 2: Blade and Sorcery (VR)

Eigentlich haben es später im Jahr erschienene Spiele ja immer etwas schwerer in so einer Bestenliste aufzutauchen, zumindest wenn man sich nicht von der ersten Euphorie leiten lässt. Blade and Sorcery ist zwar erst am 11. Dezember in den Early Access gestartet, ich hatte aber bereits einige Zeit vorher die Möglichkeit, es in der closed Beta zu zocken. Und hell yeah, wie geil ist das denn?

Der Entwickler, ja nur ein einzelner, hat eine fast perfekte Waffenphysik integriert, die den Nahkampf in VR so immersiv macht, dass es bereits moralische Bedenken auslösen kann. In vielen VR-Games verhalten sich Schwerter im Kampf eher wie Waffen aus Gummi: Prallen sie aufeinander, wabbeln sie eher umher als wirklich aufzutreffen. Nicht so bei Blade and Sorcery, hier spürt der Spieler sogar den Widerstand wenn eine Klinge in den feindlichen Körper eintritt. Eklig aber irgendwie faszinierend.

Das sorgt aber auch dafür, dass einem im Eifer des Gefechtes Waffen im Feind stecken bleiben. Dinge, die wohl auch auf realen Schlachtfeldern passieren können.. Aber auch beim Parieren funktioniert die Physik: Schwertkämpfe und auch der Umgang mit Schilden sind wundervoll umgesetzt. Und das in einer durchaus hübschen Grafik.

Ein Manko gibt es: Das Spiel ist ein reines Sandbox-Game ohne Kampagne oder Multiplayermodus. Es bietet aufgrund der vielen Interaktionsmöglichkeiten mit Feinden und der Umgebung aber dennoch stundenlangen Spielspaß. Zumal es regelmäßig neue Inhalte und Features gibt. Faustkämpfe beispielsweise, in denen die Gegner auch anständig zu Boden gehen wenn man sie gut trifft. Feinde lassen sich außerdem Packen – wer einem verzweifelt dreinschauendem Gegner die Hand in den Nacken presst um ihm mit der anderen Hand einen Dolch in den Bauch zu rammen fühlt aber mitunter schon etwas Reue. Geht das nicht doch etwas weit? Eigentlich schon, ich habe aber trotzdem weiterhin viel mehr Spaß mit dem Game als moralisch vertretbar wäre. Und ich genieße jede Minute.

Platz 3: Contractors (VR)

Noch ein Spiel, dem ich schon in der Beta beiwohnen durfte, erschienen ist es (im Early Access) erst am 14. Dezember. Der für mich bislang beste Mehrspieler-Shooter für VR – grafisch sehr gut, die Waffen fühlen sich realistisch genug an, sind dabei aber noch bedienbar um Spaß zu machen. Wie bei jedem Multiplayergame steht und fällt der Spaß natürlich mit den Mitspielern.

Glücklicherweise ist die VR-Szene gut vernetzt und so finden sich eigentlich immer Mitspieler, praktisch da die KI-Bots eher nicht der Rede wert sind.

Das Gameplay an sich erinnert an Call of Duty, nur ohne all die Kiddies und Cheater. Schnelle Action mit flotten Respawns auf überschaubaren aber gut designten Maps. Es gibt unzählige Möglichkeiten sich zu verschanzen und genauso viele, den Gegner aus seinem Versteck zu zwingen. Während Shooter auf dem Monitor die Umgebung nur bedingt nutzen können, kann ich bei Contractors meine Waffe einfach um die Ecke herum halten und blind drauf losballern – vielleicht rennt ja ein Selbstmörder in meine Kugeln. Oder durch Löcher in der Mauer schießen. Viel Spaß!

Schön gelöst ist auch das Ausrüstungssystem: Für die Ausrüstung steht eine gewisse Menge an Punkten zur Verfügung, je nach Stärke kosten Gegenstände dann mehr oder weniger Punkte. Auch Extras wie verschiedene Visiere oder Schalldämpfer kosten Punkte – so lässt sich das ideale Wunsch-Loadout bequem zusammenbasteln und sogar abspeichern.

Platz 4: Vox Machinae (VR)

Der Mechpiloten-Simulator Vox Machinae lässt sich sowohl flat am Monitor als auch in VR spielen – praktisch für alle, die noch keine VR-Hardware haben. Allerdings fehlt in Flat fast die komplette Immersion: Bei Vox Machinae steuere ich nämlich nicht einfach nur einen Mech durch die Landschaft sondern nehme in Form des Piloten wirklich in der Kampfmaschine Platz. Die Steuerknüppel müssen daher wirklich umgriffen werden und können dann wie in Echt bewegt werden. Das ist wundervoll immersiv und sorgt für ein erstklassiges Gameplay. Zudem bewegen die Mechs sich angemessen träge – je nach Tonnage natürlich.

So gibt es aktuell fünf verschiedene Mechs mit unterschiedlicher Ausrichtung bei Panzerung, Geschwindigkeit und Bewaffnung – letztere lässt sich recht flexibel anpassen. Dabei lassen sich Waffen auf die Arme und den Rumpf oder Kopf des Mechs verteilen und mit unterschiedlichen Buttons abfeuern – hier kommt Taktik ins Spiel, da stumpfes Dauerfeuer zu viel Hitze erzeugt. Überhitzt der Mech, schaltet er sich ab um abzukühlen. Dafür fährt ein Schutzvisier herunter, was uns aber auch die Sicht auf die Außenwelt raubt. Nervenzerreibend wenn man so inmitten des Kampfgeschehens steht und nur die Einschüsse in den eigenen Mechs hört, per Vibration sogar spürt und immer mehr Teile sich auf der Anzeige rot färben. Der Hammer!

Für alte Säcke wie mich ist das etwas langsamere Gameplay sehr entgegenkommend, mit etwas Übung steuern sich die Mechs zudem geschmeidig übers Schlachtfeld. Schaut euch mal Gameplays an, schon das Zuschauen bringt Spaß. Nach ersten Blick auf Trailer zum nächsten offiziellen Battlemech-Spiel halte ich übrigens Vox Machinae auch in Zukunft für das bessere Mech-Game. Singleplayer fehlt allerdings noch komplett.

Platz 5: Ziggurat (PC)

Ein Flat-Game gibt es tatsächlich in meiner Bestenliste 2018: Ziggurat gabs im Laufe des Jahres kostenlos bei GOG, seitdem spiele ich es irgendwie täglich für ein, zwei Runden. Das Spiel ist im Prinzip nur ein sehr stumpfer Shooter in sich immer wieder neu erstellenden Dungeons. Dank freischaltbarer Fähigkeiten und verschiedener spielbarer Charaktere und natürlich dank der Zufallslevel motiviert das Roguelike offenbar auch nach einem halben Jahr immer noch für spontane Durchläufe. Eines der wenigen Spiele, bei denen ich mir gar keinen VR-Modus wünsche – schlichtes Ballern zum Hirnabschalten nach Feierabend.


Bennis Top Five 2018

Das Jahr 2018 stand bei mir nur bedingt im Zeichen der Spiele. Arbeit, Reisen, Sport, Konzerte und Grundbedürfnisse wie Schlaf haben sich um meine leider auf 24 Stunden pro Tag begrenzte Lebenszeit gebalgt und waren dabei recht erfolgreich. Trotzdem habe ich natürlich auch ein wenig gespielt und kann einen kurzen Überblick über einen Teil der 2018 in Erinnerung gebliebenen Spiele geben.

[Unseren Benni aka Vampiro findet ihr bei Twitter und bei YouTube. Außerdem ist er auch bei Spieler mit Job unterwegs]

Platz 1: Battle Brothers: Beasts & Exploration (PC)

Auf meinem ersten Platz steht dieses Jahr erneut Battle Brothers, das Taktik-RPG mit Überlandreise aus deutschen Landen. Denn im Herbst ist die erste kostenpflichtige Erweiterung „Beasts & Exploration“ erschienen. Ich hatte das Glück, sogar schon vor dem offiziellen Release ins rauhe Söldnerleben eintauchen zu dürfen. An der fantastischen Grundmechanik, vor allem der sehr cleveren Kampf-KI, wurde zurecht nicht gerüttelt. Es gibt aber neue Orte, neue Gegnertypen, neue Ausrüstungsgegenstände, Events und Quests, ein wenig Crafting, noch mehr fantastische Musiktracks und färbbare Ausrüstungsgegenstände (auch mit dem eigenen Logo!). Kurz: Der DLC erweitert die Taktik-Perle behutsam und sorgt für noch mehr Abwechslung und damit auch Wiederspielbarkeit. Battle Brothers ist einfach eines der besten Spiele aller Zeiten. Das gilt auch 2018.

Platz 2: Aeon of Sands: The Trail (PC)

Auch auf Platz zwei tummelt sich ein Spiel aus deutschen Landen, besser gesagt eine deutsch-italienische Co-Produktion. Two Bits Kid hat nach über sechs Jahren Entwicklung den klassisch anmutenden Dungeon-Crawler auf den Markt gebracht – und es damit gerade noch rechtzeitig in diese Hitliste geschafft. „Held“ in der postapokalyptischen Wüstenwelt ist der verbeamtete Gärtner Setrani, der sich auf die Suche nach einer vermissten Karawane mit Diplomaten machen muss, um einen kriegerischen Konflikt zu vermeiden.

Klassische Egosicht, Grid-Tänze, Überweltreisen, clevere Mechaniken, ein faszinierender Artstyle und tolle Musik, völlig unterschiedliche Storyverläufe und Enden, Gefährten. Aeon of Sands: The Trail bietet für Liebhaber klassischer Rollenspiele im modernen Gewand (u.a. Automap) wirklich viel. Einen guten Einblick bekommt ihr in meinem Let’s Play.

Platz 3: Banished: Colonial Charter Mod (PC)

Anfang des Jahres startete ich so richtig mit Banished durch. Allerdings nicht dem Grundspiel, sondern der extrem umfangreichen Colonial Charter Mod und damit gefühlt hundertenden neuer Gebäude und dutzenden neuen Produktionsketten, aber auch neuen Szenarien. Los geht es mit einer handvoll Verstoßener. Ziel ist alleine das Überleben. Dabei wird die Siedlung im Idealfall immer mehr florieren, die gute Lage kann aber beispielsweise durch Nahrungsmittelknappheit auch schnell wieder kippen. Auch hier bekommt ihr mehr Einblicke in meinem Let’s Play.

Platz 4: Pillars of Eternity (PC)

Dieses Jahr habe ich es, nach wirklich langer Pause, endlich geschafft, Pillars of Eternity  einschließlich der DLC The White March I + II nicht nur weiter-, sondern auch durchzuspielen. Und zwar ziemlich umfangreich, also auch das Dungeon unter der Burg wurde komplett erkundet. Viele tolle Geschichten, gute Hauptplots, ein manchmal etwas hakeliges Kampfsystem. Ich habe es gerne und dann auch intensiv innerhalb eines überraschend kurzen Zeitraums beendet. In Deadfire habe ich bislang aber erst rund 5 Stunden gesteckt.

Platz 5: God of War und Fifa 19 (PS4 / Xbox)

Auf Platz 5 schmuggel ich zwei Spiele. Hoffentlich merkt es Alex nicht. God of War spielt im von mir sehr geschätzten nordischen Setting und ist, auch in den Kämpfen, auf dem von mir gespielten höheren Schwierigkeitsgrad immer wieder fordernd. Es gibt kleine Rätsel, Gegnermassen, besonders starke Gegner, eine schöne, sich entfaltende Story. Aus Zeitgründen steht mir ein Großteil des bildhübschen Abenteuers aber noch bevor.

Zu viel Zeit versenkt habe ich bislang dafür in Fifa 19. Warum? Schon zum Release startete ich den Pay2Win-Modus des Spiels, Fifa Ultimate Team. Ich wollte es wissen. Hunderte Spiele später macht es noch immer Spaß. Da ich aber keinen weiteren Cent investieren möchte als für den Hauptpreis, bin ich auf Kartenpacks angewiesen, die ich mir über über die Squad Building Challenges, die Squad Battles, Division Rivals und die Weekend League hole. Wirklich Spaß machen mir aber eigentlich nur noch die Spiele gegen echte Gegner. Aber 30 Weekend-League-Spiele muss man erstmal an einem Wochenende unterbringen. Gelungen ist mir das noch nicht. Für die Kenner, mein aktuelles A-Team, das ich ingame auf 4-2-1-2-1 switche, mit normalerweise zwei CM, einem CAM und den Flügelstürmern als echten Wingern.

Courtois – Marcello – Ramos – Varane – Trippier UCL – Fernandinho – Fabinho – Perisic UCL – Icardi TOTW – Lucas POTM

Notiz an mich: Nächstes Jahr Fifa NICHT kaufen.

Enttäuschung 2018: Super Mario Odyssey (Switch)

Meine Enttäuschung 2018 hatte mich eigentlich schon 2017 enttäuscht: Super Mario Odyssey.

Nach ein paar Stunden hatte ich die Partie aber abgebrochen. Diesen Sommer habe ich mich dann aufgerafft und bin durchgehüpft. Leider ist Odyssey keine Enttäuschung auf hohem Niveau. Sondern eine richtige Enttäuschung. Der praktisch nicht vorhandene Multiplayer war der erste große Bummer (gerade im Vergleich zu Super Mario 3D World). Dann kam das wirklich völlig anspruchslose Gamplay. Die fordernden Passagen im ganzen Spiel kann ich mühelos an einer Hand abzählen. Und das, obwohl 3D jetzt nicht gerade meine bevorzugte Präsentation für einen Platformer ist. Das Open-World-Gedöns und das nervige Gesuche nach Monden machen es nicht besser, sondern waren für mich eher ermüdende Zeitverschwendung. Ich werde auch sicher nicht auf die Suche nach den letzten Monden gehen. Ich möchte eine Herausforderung beim Durchspielen, nicht bei der Suche nach den letzten Monden. Negative Krone war für mich das unsägliche Stadtlevel. Klar, die eine oder andere kreative Idee gab es natürlich auch, die aber die Grundprobleme (Schwierigkeitsgrad, Open World) nicht beheben konnten. Ich will einfach nur einen spaßigen und fordernden Platformer für zwei Spieler! Vielleicht wieder beim nächsten Titel.
Weihnachtsspezial 2018
Weihnachtsspezial 2018
Terminplan:
Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern eben auch das Weihnachtsspezial auf die Erde nieder und beglückt euch mit satten Geschenken in Form von leidenschaftlich geschriebenen Artikeln aus der Feder befreundeter Twitter-, Podcast- und Blogautoren. Wobei sich das durchaus überschneidet: Wer hier regelmäßig mit liest, ist mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch Teil dieses Spezials.

Mit dabei sind auch 2018 sowohl die alten Spielwiese-Urgesteine, als auch (relativ) frische Autoren.  Im Vergleich zum letzten Jahr lassen wir es diesmal ein wenig gemächlicher angehen. 2018 scheint gefühlt ein wenig stressiger zu sein und so haben wir uns diesmal dafür entschieden, den Podcast und den Nachschlag wegzulassen. Außerdem ist die Anzahl der Autoren in diesem Jahr deutlich kleiner. Grund: Ein größeren Aufwand hätte ich dieses Jahr nicht geschafft und besser weniger Autoren, als gar kein Weihnachtsspezial. Und diese Tradition aufgeben wollten wir einfach nicht. 

Jedenfalls: Vielen lieben Dank an alle, die mitgemacht haben!

Um was geht es?

Die Autoren haben sich bereit erklärt, hier im Blog Resümee über den Computer- und Videospiele-Markt des in Kürze endenden Jahres zu ziehen und uns ihre persönlichen Top 5 Games für das Jahr 2018 zu verraten – natürlich nicht einfach nur als reine Aufzählung, sondern mit ausführlicher Erklärung zum Warum und Weshalb. Komplettiert wird jeder Beitrag mit jenem Titel, den jeder Verfasser als seine persönlich größte Enttäuschung 2018 ansieht.

Wichtig ist hierbei zu erwähnen, dass es wirklich darum geht, welche Spiele der jeweilige Autor im Jahr 2018 gespielt hat; das Release-Jahr des Games spielt hierbei keine Rolle
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So und jetzt genug geschwafelt. Lasst die Spiele beginnen! Den Anfang machen unser Brettspiel-Experte Jürgen ("der Graf"), Flo, Patrick und meine Wenigkeit. Und wer sich fragt, wie die Reihenfolge der Artikel zustande gekommen ist, ein kleiner Hint: Diesmal nach Eingangsdatum der E-Mails ;)

Die Teilnehmer des zweiten Teils werden aus Gründen des anhaltenden Spannungsbogens erst morgen bekannt gegeben.

Ein Klick auf [Weiterlesen] bringt euch zum kompletten Artikel.


Weihnachtsspezial 2018
Weihnachtsspezial 2018
Terminplan:

Werte Leserschaft,

in wenigen Tagen geht der erste Teil des Weihnachtsspezials 2018 online. Anlass genug, sich etwas Besonderes dazu auszudenken.

Mittlerweile ist dieser epische Jahresartikel (der sich in mehrere Tage und Teile aufspaltet) so etwas wie eine Institution im deutschsprachigen Spieleblog-Bereich. Wenn auch sonst nicht mehr viel auf diesem Blog läuft -- das Weihnachtsspezial tut es! Nun gibt es immer mal wieder verwunderte Gesichter, die mit dem ganzen Thema null anfangen können. Wundert nicht, denn der Blog hat, was die Reichweite und Engagement angeht, seit 2011 ziemlich federn lassen (wie so viele andere Blogs -- übrigens auch einige meiner Gastautoren, was ich doch sehr bedauere).

Was liegt demnach näher, als das Ganze rückwirkend passieren zu lassen. Freut euch deshalb auf eine Auflistung aller Weihnachtsspezials seit 2009.


Weihnachtsspezial 2017
Weihnachtsspezial 2017

Weihnachtsspezial 2016
Weihnachtsspezial 2016

Weihnachtsspezial 2015
Weihnachtsspezial 2015

Weihnachtsspezial 2014
Weihnachtsspezial 2014

Weihnachtsspezial 2013
Weihnachtsspezial 2013

Weihnachtsspezial 2012
Weihnachtsspezial 2012

Weihnachtsspezial 2011
Weihnachtsspezial 2011

Weihnachtsspezial 2010
Weihnachtsspezial 2010

Weihnachtsspezial 2009
Weihnachtsspezial 2009