Leisure Suit Larry: Wet Dreams Don’t Dry
Leisure Suit Larry: Wet Dreams Don’t Dry

Developer: 
CrazyBunch Studios
Publisher: Assemble Entertainment
Genre: Adventure
Review von: @Darkvamp76
Lange ist es her, seitdem unser Möchtegern-Schwerenöter der weiblichen Bevölkerung nachgesetzt hat. Wenn Ihr mich fragt VIEL ZU LANGE!

Wer hätte jemals gedacht, dass ein Larry-Adventure aus deutschen Landen kommen würde und dann obendrein ein erstklassiger und würdiger Nachfolger? Nunja ich jedenfalls nicht… Die CrazyBunch Studios sitzen in Hamburg und haben bisher eher „kleinere“ Spiele entwickelt.

22 Jahre sind nun seit dem letzten echten Larry Love for Sail vergangen. Zuletzt kam 2013 das ebenfalls sehr gelungene Remake von Teil 1, bei dem Al Lowe (der Schöpfer der Serie) persönlich noch beteiligt war. Leider wurde aus dem ebenfalls geplanten Remake von Teil 2 dann nichts mehr, weil Al Lowe aus Altersgründen abgewunken hatte.

Der neunte Teil: Wet Dreams Don’t Dry

Larry war 20 Jahre wie vom Erdboden verschwunden und ist plötzlich wieder da! Natürlich hat sich seit den 80er Jahren einiges geändert und dies wird herrlich im Spiel eingefangen. In der „Neuzeit“ flirtet man per Handy und in Dating Apps, Taxen weichen „Unter“ (Uber) und man hält seine Follower per InstaCrap auf dem Laufenden.

Generell wird so ziemlich alles was im 21. Jahrhundert gerade en vogue ist auf die Schippe genommen. Es gibt HighTech-Konzerne, wo Fanboys in Schlangen das neuste Smartphone abgreifen und geflirtet wird auf Timber (Tinder). Ein Profil auf Farcebook darf natürlich ebenfalls nicht fehlen. Überall laufen Hipster und Influencer Girls rum, die alles und jeden per Smartphone festhalten und ständig auf der Suche nach neuen Followern sind.

Die Rätsel im Spiel sind von durchschnittlicher Schwierigkeit und meist durch einfaches Kombinieren und Ausprobieren zu handhaben. Immer wieder wird im Spiel auch auf die alten Spiele verwiesen und besonders Fans kommen oft aus dem Schmunzeln nicht heraus. Ich bin der Meinung, dass besonders die Altersgruppe 35+ hier extrem gut auf ihre Kosten kommen wird und es einen besonderen Bonus für Fans und Kenner der alten Spiele obendrauf gibt.

Die Optik im Spiel ist kunterbunt und die Hintergrundgrafiken sind mit unfassbar vielen kleinen Details und mit viel Liebe zum Details gezeichnet. Jeder Raum ist hier ein Genuss und viele Dinge sind auch manipulierbar oder wenigstens anzuschauen. Die Bedienung des Spiel ist ein großer Pluspunkt und würde ich fast als vorbildlich bezeichnen wollen. Einzig das Inventar ist verbesserungswürdig da viel zu klein. Man muss hier oft durch die Gegenstände scrollen und verliert dadurch leicht die Übersicht.

Der Umfang umfasst 10-12 Stunden Spielzeit und ist damit guter Durchschnitt was Adventure-Point-and-Click-Spiele angeht. Hier gibt es ebenfalls keinen Grund zur Kritik.

Apropos Kritik…. ich habe die ständig aufflackernde Gesellschaftskritik im Spiel extrem genossen. Man kommt oft aus dem Schmunzeln nicht heraus und wer auf derbe Scherze steht (wie ich) wird einige Male laut losbrüllen vor lachen.

Fazit:

Wir ihr sicherlich bemerkt habt bin und war ich immer Fan der Serie, was natürlich hier einige Bonuspunkte zusätzlich generiert. Die Optik ist poppig, die Character herrlich überzeichnet und liebenswert, die Bedienung 1A und der Preis stimmt mit 30€ ebenfalls.

Kurzum: Klare Daumen hoch für Fans von Adventure-Spielen und Pflichtkauf für echte Larry-Fans.

Wertung: 9/12

(11/12 für Larry-Fans der alten Schule)

Marvel hat es mit seinen Filmen nicht nur geschafft, die Kinozuschauer 10 Jahre lang zu unterhalten, sondern auch wirklich viel Abwechslung in ihre Comicverfilmungen eingebaut.
Jede zusammenhängende Reihe, wie zum Beispiel Iron Man 1-3 kann auch ohne das Wissen über die anderen Filme angeschaut werden, trotzdem findet im Hintergrund immer wieder das Fortschreiten der Rahmenhandlung sowie die immer größere Verdichtungen der Charaktere und der Filmwelt statt.
Gab es in Iron Man zunächst nur einen Held und New York, wurde durch Steve Rogers die Vergangenheit auf der Erde mit in die Handlung miteinbezogen, durch Thor und die Guardians andere Welten und Planeten und durch Doctor Strange Parallelwelten und die Magie. Außerdem baute man die Organisation S.H.I.E.L.D. im Hintergrund auf als eine Art Rettungsschirm, der aber zu Mitte der Filmreihe im wahrsten Sinne des Wortes aufgelöst und so entfernt wurde.
Durch „Black Panther“, den ich zum Erscheinen der Blu-Ray noch einmal näher besprechen werde, ist sogar auf der Erde noch ein komplett technisch sehr weit entwickeltes Land auf der Erde offenbart worden, das sich auch zu Ende des Films der Öffentlichkeit präsentiert und somit die Filmwelt endgültig erwachsen und komplex erscheinen lässt. Nun liegt es an dem Infinity War und an Thanos, diese Filmwelt zu erschüttern und ihr entweder ein spannendes Ende oder eine Art Neuanfang zu verpassen.

Kommen wir zum Abschluss zunächst noch einmal zu der Positionierung der Infinity-Steine und deren Eigenschaften:
Der Tesserakt befindet sich vermutlich bei Loki an Bord von Thors Schiff. Er dient als eine Art unendliche Energiequelle, welche von Hydra genutzt wurde und kann wohl auch Portale öffnen und schließen, wodurch Loki auf die Erde kann und eine Alien-Invasion startete.
Der Gedankenstein ist auf der Erde in der Stirn von Vision eingebaut und kann Lebewesen seinen Willen aufzwingen, was Loki und Ultron für ihre Zwecke nutzten.
Der Äther gehört nun dem Collector. Mit ihm können Realitäten verändert werden, eine Dunkelelfenarmee verschönerte mit ihm ihren Planeten.
Der Orb wird vom Nova Corps auf Xandar verwahrt. Er stattet seinen Träger mit großer körperlicher Macht aus. Ronan konnte es durch ihn mit allen Guardians gemeinsam aufnehmen und überlegte sogar, mit dieser neuen Macht Thanos zu stürzen.
Der Zeitstein steckt im Auge von Agamotto. Mit ihm kann der Träger die Zeit manipulieren. Doktor Strange nutze ihn, um zum Beispiel ein ganzes Gebiet in Tokyo, das dem Erdboden gleich gemacht wurde, wiederherzustellen. Außerdem erschuf Strange mit dem Stein eine Zeitschleife.
Thanos besitzt einen geschmiedeten Handschuh, der ihm erlaubt, all diese Steine in ihn einzubauen und ihn zu führen, ohne dass sein Körper dadurch beeinträchtigt wird.
All diese Elemente sollen im Infinity War zusammengeführt werden, es bleibt abzuwarten, wie sich die Handlung entwickelt.


Mir hat der komplette Film-Rewatch sehr viel Spaß bereitet und natürlich habe ich mir auch noch eine persönliche Rangliste erstellt, die ich euch hier gerne mitteile. Zwar ist es schwer, ernste und dramatische Filme mit eher lustigen und unbeschwerten Filmen zu vergleichen, doch meine Rangliste ist folgende:

15. Iron Man 2 (2010)
16. Iron Man 3 (2013)
17. The Incredible Hulk (2008)


zurück zur Übersicht (Marvel Cinematic Universe Rewatch)

Handlung:
Nach seiner Vision, die er auf der Erde hatte, ging Thor lange in der ganzen Galaxie auf die Suche nach den Infinity-Steinen. Seine vergebliche Suche endet in Gefangenschaft des Dämonen Surtur, der von Ragnarök spricht, ein Ereignis, das das Ende für Asgard bedeuten wird und das ebenfalls Teil von Thors Vision gewesen ist. Doch Thor ließ sich absichtlich von Surtur gefangen nehmen, um mehr über Ragnarök herauszufinden. Surtur erzählt Thor, dass eine Krone die Quellen seiner Macht ist und dass Odin aus Asgard verschwunden ist. Mithilfe seines Hammers Mjölnir befreit sich Thor, entwendet Surtur die Krone und kehrt über die Regenbogenbrücke Bifröst zurück nach Asgard.
In Asgard angekommen stellt er fest, dass sein Bruder Loki das Trugbild Odins angenommen hat und diesen auf die Erde verbannt hat. Die Asgardianer haben den Schwindel nicht bemerkt und Loki für Odin gehalten. Also nimmt Thor Loki mit zur Erde und sucht Doktor Stephen Strange auf, der ihm den Standort von Odin verrät. Leider ist Odin kaum noch bei Kräften und gesteht seinen beiden Söhnen, dass er noch eine erstgeborene Tochter namens Hela, die Göttin des Todes, hat, die nach seinem Tod rechtmäßige Herrscherin über Asgard ist. Odin hat Hela vor langer Zeit verbannt, doch durch seinen Tod wird der Bann aufgehoben und sie kann zurückkehren. Mit ihrem Eintreffen wird auch Ragnarök beginnen.
Nachdem Thor und Loki Abschied von Odin genommen haben, öffnet sich sofort ein Portal. Hela erscheint und greift sofort die beiden Brüder an. Thor versucht Hela mit Mjölnir anzugreifen, doch die mächtige Göttin des Todes zerstört den Hammer mit einer einzigen Handbewegung. Sie reist über den Bifröst nach Asgard und schickt Thor und Loki in die Weiten des Weltalls. Hela öffnet in Asgard eine dunkle Kammer und übernimmt die Herrschaft, während Heimdall mit dem Bifröst-Schwert und ein paar Asgardianern flüchtet. Die Göttin erweckt ihren mächtigen Wolf und eine untote Armee zum Leben und labt sich in ihrer Macht, die durch ihre Existenz in Asgard immer größer wird.
Thor legt derweil eine Bruchlandung auf dem Planeten Sakaar hin und wird von einer Gaunerin gefangen genommen, die ihn dem Grandmaster übergibt, ein Sklavenhändler, der obendrein noch Gladiatorenkämpfe veranstaltet. Loki befindet sich unter den Gästen des Grandmasters, er landete Wochen früher auf Sakaar und freundete sich mit dem Grandmaster an. Als Thor, nachdem er einen neuen Haarschnitt verpasst bekommt, in der Arena als Gladiator gegen den Champion antreten muss, stellt sich dieser Champion als der Hulk heraus, welcher Thor aber nicht wiedererkennt und ihn angreift.
Nach dem Gladiatorenkampf sucht Thor das Apartment des Hulks auf und stellt fest, dass er nach den Ereignissen von „Age of Ultron“ in einem Quinjet von der Erde nach Sakaar geflogen ist und sich seither nicht mehr in Bruce Banner zurück verwandelt hat. Die Gaunerin ist ebenfalls eine Vertraute des Hulk und entpuppt sich als eine Asgardianerin, die früher zur Gruppe der Wallküren gehörte. Als sie erfährt, dass Hela, eine Feindin der Wallküren, nun über Asgard herrscht, willigt sie ein, gemeinsam mit Thor und dem Hulk nach Asgard zurück zu kehren. Thor schafft es, dass Hulk sich wieder in Bruce Banner zurück verwandelt, die Wallküre entführt Loki und die ungleiche Truppe kann einen Aufstand anzetteln, infolgedessen eine Flucht von Sakaar durch ein Portal gelingt, das sie gemeinsam mit ein paar flüchtigen Gladiatoren in einem Raumschiff zurück nach Asgard bringt.
In einer letzten Schlacht, in der Thor neue Kräfte entfesselt und Blitze nun auch ohne seinen Hammer schleudern kann, wird schnell klar, dass Hela nur besiegt werden kann, wenn ihre Macht nicht mehr durch die Existenz Asgards gestützt wird. So geht Loki in Odins Schatzkammer, legt Surturs Krone ins Feuer und sorgt so für den Untergang von Asgard.
Da Helas Macht schwindet, kann Thor sie besiegen, verliert dabei jedoch ein Auge. Die flüchtigen Asgardianer um Heimdall und das Bifröst-Schwert gehen an Bord des Raumschiffs und suchen mit ihrem neuen König Thor eine neue Heimat.

Bezug zur Kontinuität:
Thors Hammer Mjölnir wurde zerstört. Trotzdem entdeckt Thor, dass er weiterhin der Gott des Donners ist und hat nun auch ohne den Hammer die Fähigkeit, Blitze zu erzeugen und zu kontrollieren. Thor hat nun kurze Haare und eine Augenklappe und sich nun optisch radikal verändert. Asgard ist zerstört, die letzten Überlebenden suchen eine neue Heimat.
Loki blieb in Odins Kammer kurz vor dem Tesserakt stehen. Es ist daher anzunehmen, dass er den Infinity-Stein mit auf das Raumschiff genommen hat.
In einer Post-Credit-Szene wird das Schiff von einem großen Schlachtschiff aufgehalten, das dem Schiff von Ronin aus „Guardians of the Galaxy“ sehr ähnelt. Daher sollte relativ klar sein, dass Thanos nun bereits Thor und Loki gefunden hat.
Nach „Age of Ultron“ flog der Hulk auf den Planeten Sakaar und verwandelte sich dort nicht in Bruce Banner zurück. Er verblieb längere Zeit dort und bekam nichts von den anderen Ereignissen im MCU mit. Nun ist der Hulk auf dem Raumschiff von Thor und Loki.
Thor war ebenfalls auf Reisen und weiß nichts vom „Civil War“. Ihm ist aber die Gefahr der Infinity-Steine bewusst und er kennt zumindest die Position des Äthers, der sich gerade beim Collector auf Knowhere befindet.

Wichtige Charaktere:
Thor, Loki, Bruce Banner/Hulk, Odin, Heimdall, Scrapper 142/Walküre, Hela, Surtur

Fun Facts:
Stan Lee höchstpersönlich schneidet Thor seine langen Haare ab und gibt somit seinen Segen über die neue Frisur.
Thor wird vom Hulk genauso umhergeschleudert wie Loki in „Marvel’s The Avengers“, Loki kommentiert dies natürlich.
Da es wohl keinen weiteren Hulk-Film mehr geben wird, entschieden sich die Produzenten, die Story „Planet Hulk“ in diesen Film miteinzubauen. In den Comics spielt „Planet Hulk“ während des „Civil War“ und hat größere Auswirkungen. Hier wurde der Hulk unfreiwillig von einer Gruppe Helden von der Erde geschickt und landete auf Sakaar. Er kämpfte dort ebenfalls als Gladiator, zettelte aber einen Aufstand an und wurde Herrscher von Sakaar. Als der Quinjet durch einen von den Superhelden platzierten Sprengkörper explodiert, schwört der Hulk Rache, fliegt in einem Raumschiff gemeinsam mit den anderen Gladiatoren zurück zur Erde und besiegt die Superhelden in der weiteren Story „World War Hulk“. Im Film ist wenig dieser Story zu sehen, der Hulk trägt aber immerhin sein Gladiatoren-Outfit aus „Planet Hulk“. Zudem verließ der Hulk im Film auf eigenen Wunsch die Erde.

Zitat:
„JA! So fühlt sich das an!“ -Loki

Fazit:
„Thor: Ragnarok“ ist schwer zu bewerten. Viele Elemente, die aus den beiden Vorgängern bekannt waren, wurden hier über Bord geworfen, es flossen Humor und hippe Musik ein und zudem bekommt Thor selbst auch optisch einige Veränderungen verpasst. Das kann man mögen, muss man aber nicht. Während bei den beiden „Guardians of the Galaxy“-Filme der Humor richtig platziert war und er von vornerein Teil der Reihe war, ist es hier bei Thor nicht nur ungewohnt, die Charaktere verhalten sich dadurch auch anders als zuvor. Zudem wird der Film als Übergang zum Infinity War genutzt, indem Asgard zerstört wird, der Hulk eingesammelt wird, Thors Hammer in Luft aufgelöst wird und nun alle in einem Raumschiff mit Kurs auf die Erde sitzen. Praktischerweise hat wohl Loki auch noch den Tesserakt eingepackt.
Ein leichter Film für zwischendurch, der zwar für sich alleine durchaus unterhaltsam ist, aber nicht mehr an das schöne Worldbuilding und die schön ausgearbeiteten Charaktere der beiden Vorgängerfilme herankommt. Vielleicht wird Thanos an diesem Zustand ja etwas ändern.





Handlung:
Zwei Monate nach den Ereignissen von „Captain America: Civil War“ ist Peter Parker alias Spider-Man enttäuscht: Zwar hat Tony Stark alias Iron Man ihm die Handynummer von Happy Hogan gegeben und Peter versichert, dass er sich bei ihm meldet, wenn eine Mission ansteht, doch niemand ruft Peter Parker an. So macht sich die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft im neuen, von Tony Stark entwickelten Anzug, auf und sucht sich seine eigenen Abenteuer. Leider möchte kaum jemand aus Queens Hilfe von Spider-Man, doch der junge Schüler gibt nicht auf. Seiner Tante May, bei der er wohnt, und seinen Mitschülern täuscht er weiterhin vor, dass er ein Praktikum bei Tony Stark macht und dadurch für viele Dinge wenig Zeit hat und dauernd erreichbar sein muss.
Eines Tages vereitelt Spider-Man einen Banküberfall, bei dem die Täter mit fremdartigen Energiewaffen ausgestattet sind, sorgt aber durch die Explosion einer dieser Waffe für die Zerstörung zweier Geschäfte. Spider-Man verfolgt die Gruppierung weiterhin und kann bei einer Waffenübergabe zwei der Täter in einen weiteren Kampf verwickeln und sogar ein Teil einer Energiewaffe an sich bringen, als er von einem Mann mit riesigen metallenen Flügeln überwältigt und in den Tiefen der Gewässer um New York fast ertrinkt. In letzter Sekunde wird er von Iron Man gerettet und an Land geschleppt. Tony Stark ist nicht persönlich in seiner Rüstung und teilt Peter über Funk mit, dass er sich nicht mit großen Verbrecherbossen anlegen soll, da solche Gegner eher etwas für die Avengers sind.
Peter Parkers Mitschüler, allen voran die hübsche Liz Allan-Toomes und die rebellische Michelle, sind ebenfalls missmutig, denn der Junge verweigert zunächst die Teilnahme an einem Wettbewerb in Washington aufgrund des vermeintlichen Praktikums bei Stark Industries. Sein Freund Ned bemerkt, dass Peter oft des nachts unterwegs ist und enttarnt ihn als Spider-Man. Fortan arbeiten Peter und Ned zusammen und können die Basis des mechanischen Geiers und seinen Handlangern in der Nähe von Washington ausmachen. So beschließt Peter, doch mit zu dem Wettbewerb zu gehen und dort als Spider-Man die Basis ausfindig zu machen, um Iron Man zu beweisen, dass er bereit ist.
Es kommt wie es kommen muss: Spider-Man wird erneut von Vulture, dem fliegenden Mann, besiegt und Peter verpasst den Wettbewerb. Ned versteckt indessen das Energieteil in seinem Rucksack, nichtsahnend, dass es eine Bombe ist, die schlussendlich in einer Explosion die komplette Schülergruppe in Lebensgefahr bringt. Spider-Man hat seinen großen Auftritt und kann alle Schüler einschließlich Peters Schwarm Liz retten. Anschließend nutzt Peter seinen neuen Mut und lädt Liz ein, ihn auf den Homecoming-Ball der Schule zu begleiten.
Doch das ist immer noch nicht genug für Spider-Man, er verfolgt ein weiteres Signal des Vultures auf eine Fähre nach Staten Island und mischt sich dort in die Machenschaften der Gangstergruppe ein. Obwohl Peter nun das Gesicht des Vultures sieht, einen älteren Herrn, der eine Abrissfirma betreibt, kann er nicht verhindern, dass Vulture mit einer Energiewaffe die komplette Fähre in zwei Teile zerschneidet und somit das Leben aller Passagiere gefährdet. Spider-Man versucht alles, um die Fähre mit seinen Spinnennetzen zusammenzuhalten, doch er scheitert. Erneut kommt Iron Man herbeigeflogen und rettet den Tag. Diesmal ist Tony Stark persönlich im Anzug und stinksauer, da Peter wiederholt gegen zu starke Gegenspieler angetreten ist und zudem viele Menschen gefährdet hat. Er nimmt den Spider-Man-Anzug wieder an sich und fliegt davon.
Als Peter Parker abends am Haus von Liz Allan-Toomes ankommt, und deren Vater Adrian Toomes sich als Fahrer anbietet, wird Peter bewusst, dass es sich bei Liz Vater um den Verbrecherboss Vulture handelt. Während der Autofahrt stellt Adrian Toomes durch die Erzählungen von Liz fest, dass es sich bei Peter Parker um Spider-Man handeln muss. Er bedroht den Jungen und gibt ihm eine letzte Chance, sich nicht mehr in seine Geschäfte einzumischen. Doch Peter ist weiterhin uneinsichtig, sucht sein altes, selbstgemachtes Spider-Man-Kostüm unter seinem Schulspint und versucht ein letztes Mal, mithilfe von Ned, aufzuspüren. Durch ein Telefonat mit Happy Hogan weiß Peter, dass der Avengers Tower gerade ausgeräumt wird und viele Ausrüstungen der Superhelden in einem Transportflugzeug transportiert werden. Toomes möchte dieses Flugzeug kapern und die Ausrüstungen stehlen. Spider-Man begibt sich ebenfalls an Bord und so kommt es zur Auseinandersetzung der beiden Gegenspieler, in denen Spider-Man sich letzten Endes gegen Vulture durchsetzen kann und ihm sogar das Leben rettet. Zurück in der Schule verabschiedet sich Liz Allan-Toomes, die aufgrund der Verhaftung ihres Vaters nun wegzieht. Michelle bietet Peter ihre Freundschaft an, wenn er sie von nun an M.J. nennt.
Happy Hogan und Tony Stark danken Peter für seinen Einsatz, gestehen ein, ihn unterschätzt zu haben und bieten ihm einen Platz im neuen Hauptquartier der Avengers und einen neuen Spider-Man-Anzug an. Peter Parker lehnt dies alles ab, da er lieber weiterhin Queens beschützen möchte.
Als Peter zurück in Tante Mays Wohnung kommt, findet er sein erstes Kostüm von Tony Stark vor und eine überraschte May, die feststellt, dass ihr Neffe Spider-Man ist.

Bezug zur Kontinuität:
Die Ereignisse des ersten „Avengers“-Films sorgten dafür, dass mehrere Alien-Artefakte in ganz New York verteilt wurden und unter anderem von Adrian Toomes eingesammelt und untersucht wurden. Stark Industries übernahm nachträglich das Aufräumen nach der Schlacht von New York, sammelte die Artefakte ein und ist somit auch mehr oder weniger Nutznießer der Aufbauarbeiten in New York.
Ned Leeds und May Parker kennen die Identität von Spider-Man. Adrain Toomes kennt sie ebenfalls, verschweigt es aber im Gefängnis den Insassen, da Peter Parker ihm das Leben gerettet hat.
Die Avengers haben nun ein neues Hauptquartier, mehrere Quinjets starten von dort. Tony Stark hat den ursprünglichen Avengers-Tower verkauft. Spider-Man soll als neues Mitglied der Avengers vorgestellt werden und bekommt von Stark einen weiteren Anzug angeboten. Peter Parker lehnt aber beides ab. In Infinity-War werden wir Spider-Man wahrscheinlich trotzdem im neuen Anzug sehen.
Steve Rogers wird zwar in Lehrvideos weiterhin als Captain America präsentiert, doch ein Lehrer sagt den Schüler, dass er mittlerweile vermutlich als Kriegsverbrecher gilt. Die Auswirkungen von Civil War sind somit also noch vorhanden.

Wichtige Charaktere:
Peter Parker/Spider-Man, May Parker, Ned Leeds, Adrian Toomes, Liz Allan-Toomes, Michelle/M. J., Happy Hogan, Tony Stark/Iron Man, Pepper Potts

Fun Facts:
Stan Lee schaut aus einem Fenster, während Spider-Man einen vermeintlichen Autodieb festnehmen will und beschimpft ihn.
Happy Hogan trägt seit 2008 Tony Starks Verlobungsring bei sich, Tony hat Pepper aber immer noch keinen Antrag gemacht.
Steve Rogers ist in mehreren Clips als Captain America zu sehen und wird zur Karikatur seiner selbst, indem er zum Beispiel Schüler darüber informiert, dass Nachsitzen eine schlechte Sache ist und dass sie sich im Sportunterricht mehr anstrengen sollen. In der After-Credit-Scene spricht er sogar den Zuschauer direkt an und sagt, dass Geduld zwar eine Tugend ist, sie aber oft auch ärgerlich ist und macht dadurch klar, dass das komplette Anschauen der Credits hier Zeitverschwendung war. Im Anschluss fragt er direkt, wie viele der Clips er eigentlich noch drehen soll.
In den Comics des „Amazing Spider-Man“, die auch zu Zeiten des „Civil War“ spielen, macht Peter Parker vor Beginn des Civil War ebenfalls ein Praktikum bei Tony Stark und bekommt von diesem ebenfalls einen neuen Anzug, den Tony nicht nur gebaut und mit Gadgets ausgestattet hat, sondern auch kontrollieren kann. Während der Ereignisse von Civil War in den Comics bekommen sich aber Spider-Man und Iron Man stark in die Wolle, was nicht nur in einem längeren Kampf zwischen den beiden Helden im technisierten Anzug endet, sondern auch darin, dass Peter wieder in seinem ursprünglichen Anzug seine Netze spinnt. Hier im Film entschied man sich für eine andere, aber trotzdem an die Comics angelehnte Story.

Zitat:
„Ein toller Homecoming-Ball! Ich hänge draußen, an einem unsichtbaren Jet und kämpfe gegen den Dad meiner Freundin!“ -Peter Parker

Fazit:
„Spider-Man: Homecoming“ hat es sehr schwer, da der Film wohl permanent mit sämtlichen anderen Spider-Man-Filmen verglichen werden wird. Zunächst einmal ist der Film Teil des MCU und spielt somit in einer Welt, in der die Bewohner New Yorks bereits einige Superhelden wie Iron Man oder Thor kennen und einen Alien-Angriff durchlebt haben. Dadurch reagieren sie auch glaubhaft ernüchternd auf den eher unscheinbaren Spider-Man. Auch der Gegenspieler Vulture ist ein ziemlich geerdeter Bösewicht, der seine Motive deutlich aus materieller Sicht begründet. Eine epische Geschichte mit einem noch epischeren Gegenspieler kann hier nicht erwartet werden. In Sam Raimis Trilogie war Spider-Man beispielsweise in der Filmwelt der einzige Superheld und konnte dadurch ganz anders dargestellt werden.
Spider-Man ist in diesem Film und somit im MCU zunächst klar unter den vier Hauptcharakteren Iron Man, Hulk, Thor und Captain America positioniert, kann aber seine Stärken durch andere Dinge ausspielen. Somit wird hier dem Zuschauer eine bodenständige Geschichte erzählt, die aber dadurch sehr gut nachvollziehbar und näher an der Mitte der Gesellschaft orientiert ist. Ein Vergleich mit Ant-Man ist hier sehr passend, den ebenfalls weitaus irdischere Probleme plagen als die Avengers.
In vielen kleinen Details wird hier zudem deutlich, wie viel Spaß es den Autoren gemacht hat, endlich den beliebten Peter Parker in das MCU einzubauen. Peter führt während seinen Spinnereien viele Selbstgespräche, beharkt seine Gegner mit Sprüchen, übernimmt sich in viele Situationen aber kann schlussendlich durch seinen Willen doch noch den Sieg nach Hause holen.
Dieser Film stellt die Werte dar, für die der Held Spider-Man schon immer stand, und macht dadurch einen guten Job. Es ist herrlich, nun der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft gemeinsam mit den großen Jung beim Spielen zuzuschauen und die nächsten Filme werden zeigen, inwieweit er auch außerirdische Konflikte meistert.

nächster Film-Rewatch (Thor: Ragnarok)