Da staunt der Fachmann und er Laie wundert sich: Nach guten zwei Jahren der Abstinenz gebe ich mal wieder einige SothiFacts! zum Besten. Möglich gemacht hat’s natürlich die Big Week of Posting.

Legen wir also los.

SothiFacts!

(KW 25/12)

Zuletzt gelesen (Buch): Das Lied von Eis und Feuer 9: Der Sohn des Greifen

Eine unendliche Geschichte geht in die nächste Runde: George R.R. Martins A Dance with Dragons ist seit einigen Monaten fertig und wurde im Deutschen abermals in zwei Hälften gesplittet. Teil 9 ist mittlerweile verfügbar, Teil 10 wartet noch auf Veröffentlichung.

Da ich erst kürzlich die gesamte Reihe nochmal durchgelesen habe und meine derzeitige Lesegeschwindigkeit gut einschätzen kann, habe ich mir ausgerechnet, dass Teil 10 ungefähr dann kaufbar ist, wenn ich Teil 9 ausgelesen habe.

Also habe ich mir just die Kindle-Edition für knapp 10 Euro geholt – auch deshalb, weil die Cover in Buchform optisch nicht zu den vorherigen Versionen passt. Der Verlag hat sich nämlich einen kleinen Spaß erlaubt und die ganzen Bücher einfach neu übersetzt und mit neuem Design auf den Markt geworfen. Spitzen-Idee, wirklich, hat meinen Respekt verdient. Wohl dem, der einen eBook-Reder sein Eigen nennt.

Zuletzt gelesen (Magazin): WASD Ausgabe 1: Tasty Trash

WASD? Das hört sich stark nach Egoshooter an und ist, man konnte es fast ahnen, ein Gamingmagazin. Für den gehobenen Anspruch, allerdings. Denn: Wo andere Magazine nur Rezensionen auf Kindergarten-Niveau abliefern, soll WASD die intellektuelle Spiele-Meta-Ebene bedienen, die von Ex-Gamestar-Redakteur Christian Schmidt so vehement propagiert wird.

Und so kommt es, dass zu einem völlig uninteressanten Thema (es geht im Wesentlichen um die Definition schlechter Spiele und warum schlechte Spiele angeblich doch nicht so schlecht sind) mal mehr, mal weniger bekannte Autoren (so auch besagter Hr. Schmidt) ihren Senf dazugeben. Die Qualität der Schreibe schwankt dabei zwischen bemüht bis übertrieben elitär. Langweilig und belanglos liest sich das Gros der Artikel in jedem Fall. So bleibt dann am Ende der fade Beigeschmack, 17 Euro (mit Versand) für etwas auszugeben, das meinen Horizont weder erweitert, noch mich unterhalten hat. Das ist dann eher ein schlechtes Preis/Leistungsverhältnis.

Zuletzt gesehen: The Avengers (Kino)

Die offizielle Rächer-Verfilmung gehört sicherlich zu den besseren Marvel-Umsetzungen und kann auf Glanzlichter wie Robert Downey Jr. zurückgreifen, der auch in den Avengers als Iron Man die absoluten (humoristischen) Glanzlichter setzt. Darüber hinaus wirkt der Film an manchen Stellen etwas naiv (allen voran die Darstellung der Organisation SHIELD), die Alienrasse als Gegner finde ich unglücklich gewählt und der Hulk… naja… ist etwas zu kontrolliert, um ein echter Hulk zu sein. Dafür glänzt der Schauspieler in der Rolle des Bruce Banner. Echte Begeisterung hört sich anders an, meint ihr? Jein. Richtig weggehauen hat mich der Streifen nicht. Aber nochmal anschauen würde ich ihn mir auf jeden Fall.

Zuletzt gespielt: Endless Space (PC), Diablo 3 (PC), Legend of Grimrock (PC)

Wenn eine Alpha sich so gut spielt wie manch’ eine Vollversion, dann darf man mit Fug und Recht behaupten: Hier steht uns was ganz Großes bevor. Genauer gesagt steht Endless Space ins Haus – ein 4X Strategiespiel im Sinne eines Master of Orion mit gehörigen Civilization-Anleihen. Grafisch top, spielerisch komplex, Spielspaß enorm. Auf die Vollversion darf man sich freuen.

Weit weniger Begeisterung zeigt sich bei mir für den PC-Megaseller Diablo 3. Sicher: Der blizzardsche Teufel macht eigentlich nur wenig falsch, aber leider auch nichts relevantes anders als die Vorgänger. Interessanterweise fand ich auch die Story des Vorgängers viel packender. Größte Überraschung war da noch die Grafik, die deutlich besser aussieht, als ich es von Screenshots vermutet habe. Unterm Strich ein guter, aber kein überragender Titel.

Dafür gab es in diesem Frühjahr eine ganz andere Überraschung: Legend of Grimrock! Ein Ego-Dungeon Crawler der ganz alten Schule mit äußerst starken Dungeon Master-Anleihen verzückte Rollenspiel-Veteranen auf dem ganzen Globus und hat sich unglaublich gut verkauft. Ich wünschte, ich könnte alle Superlativen dieses Spiels aufzählen, aber ich mach’s mir einfacher und verlinke einfach auf mein Let’s Play.


Zuletzt gekauft (Brettspiele): Der Eiserne Thron 2.0

Ich würde nun gerne sagen, dass der Eiserne Thron in seiner Neuauflage den Vorgänger samt Erweiterungen obsolet macht, aber wenn ich ehrlich bin, bin ich von der Materialqualität der 2.0er-Version enttäuscht: Das Spielbrett lässt sich ohne den Hauch einer Mühe in zwei Teile reißen (mir leider schon passiert) und überhaupt ist die Karten-Illustration des Brettes in meinen Augen deutlich unübersichtlicher geraten. Gut ist indes, dass einige Regeln der Erweiterungen mit in das Hauptspiel geflossen sind, doch zum jetzigen Zeitpunkt bin ich mir nicht im Klaren darüber, ob Version 2.0 meinen “alten” Eisernen Thron wirklich dauerhaft ablöst.

Zuletzt gekauft (PC): Civilization 5: Gods&Kings

Die Erweiterung wurde von der Fachpresse in den höchsten Tönen gelobt: Bis zu 33 Völker, Religion und Spionage machen es möglich. Ob es wirklich so ist, erfahre ich in Kürze.

Zuletzt gehört: Marina and the Diamonds: Electra Heart

Muss man einfach selbst gehört haben. Meine persönliche musikalische Entdeckung 2012.

Passend zu meinem Sky-Beitrag möchte ich gleich noch einen praktischen Tipp geben, wenn euch Sky Anytime beim Start (blauer Knopf auf der Fernbedienung) jene wundervolle Meldung ins Gesicht schleudert.

Fehler 405 - interaktiver Dienst ist nicht verfügbar

Einfache Lösung des Problems: Beim Receiver “Einstellungen” wählen, dann “Service Menü” und die Auswahl “EPG-Aktualisierung” aktivieren.

Der Vorgang dauert ca. 15 Minuten, danach sollte die Meldung nicht mehr auftauchen. Übrigens: Wer das Sky Anytime-Angebot komplett nutzen will, sollte wissen, dass der Receiver das Filmmaterial über Nacht herunterlädt. Das kann (laut Sky) bis zu 48 Stunden dauern.

Dies war ein Beitrag zur Aktion The Big Week of Posting.

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Dies war ein Beitrag zur Aktion The Big Week of Posting.

Jeder kennt die Sucht, in einem MMORPG wie World of Warcraft immer weitere Charaktere ins Leben zu rufen und diese auf die Höchststufe zu bringen. Statistisch gesehen kommen im Schnitt auf jeden Maincharakter mindestens drei Twinks (Quelle: Sothi).

Die Gründe sind dabei ganz verschieden: Manche haben keinen Bock auf Raids und lernen dafür lieber andere Klassen&Gebiete kennen, andere sehen in einem Twink gerade die Möglichkeit, flexibel Raids mit gerade benötigten Klassen unterstützen zu können. Wie auch immer: Nicht immer macht das Hochleveln Spaß und nicht immer hat man auch die Zeit dafür.

Nun kann man sich fertige Charaktere teuer auf Ebay kaufen oder alternativ einen dubiosen Chinafarm-Leveling-Service anheuern, der sicherlich nicht minder kostenintensiv ist. Oder man macht es so, wie es euch Onkel Sothi empfiehlt: 20 Euro in die Hand nehmen und einen frischen Wunschcharakter auf Level 80 mit guter Grundausrüstung erhalten – und das ganz legal, da von Blizzard direkt supported.

Und so geht’s: Level 80 Charakter von Blizzards Gnaden

Voraussetzung ist, dass ihr jemanden kennt, der einen stillgelegten WoW-Account besitzt, so freundlich ist, seinen WoW-Client erneut zu installieren (ist nicht zwingend notwendig, wenn ihr die Acccountdaten bekommt) und ein paar Mausklicks zu tätigen.

Habt ihr diese Person ausfindig gemacht, loggt ihr euch ins Battle.net ein und befolgt die folgenden Schritte:

  1. Auf euren Word of Warcraft-Spielaccount klicken
  2. Unten im Bereich Empfehlungen und Belohnungen auf den Punkt Rolle der Wiederauferstehung klicken
  3. Im nächsten Bildschirm auf den Punkt Einladungen senden klicken
  4. Jetzt den Charakter wählen, von dem die Rolle verschickt wird (Hinweis: Spielt in unserem Zusammenhang keine Rolle, da es nur Belohnungen für den Charakter gibt, wenn Spielzeit gekauft wird)
  5. Im folgenden Bildschirm jetzt noch den Battle.net-Account des stillgelegten Accounts eingeben.

Was passiert nun? Der Empfänger erhält eine E-Mail, die ihn für 7 Tage kostenlos zurück nach World of Wacraft bringt. Außerdem erhält er die Möglichkeit, einen beliebigen Charakter auf Level 80 aufzustufen – selbstverständlich auch einen komplett neu angelegten. Ihr braucht also eurem Freund oder Bekannten nur mitteilen, welche Klasse, Rasse und Spezialisierung ihr möchtet und schwupps, erhebt sich der Wunschcharakter auf Level 80 mitsamt einer guten Standardausrüstung, Flugtier und entsprechenden Flugskill. Wichtig: Das Level Up passiert erst, wenn der Charakter einmal in WoW eingeloggt wurde.

Im letzten Schritt gilt es jetzt natürlich noch, den Charakter auf euren Account zu transferieren. Das geht mit dem Charaktertransfer-Option via Battle.net, die die besagten 20 Euro kostet. Die ganze Aktion geht äußerst schnell und ist wie gesagt offiziell von Blizzard unterstützt.

Dies war ein Beitrag zur Aktion The Big Week of Posting.

Wenn die Big Week of Posting ansteht, darf es an neuen Let’s Play-Folgen natürlich nicht fehlen und so geht mein LP zu Legend of Grimrock in die elfte Runde.

Die komplette Übersicht über alle Teile der Serie findet ihr in der Let’s Play: Legend of Grimrock-Playlist.

Enjoy!

Final Fantasy 13-2

Der neuesten Teil der „Final Fantasy“-Reihe spielt drei Jahre nach Final Fantasy XIII. Die Helden Vanille, Fang, Snow und Lightning sind weg: entweder tot, eingeschlossen in Kristall oder in unbekannte Abenteuer verwickelt. Serah, die Schwester von Lightning bleibt zurück und versteckt ihre Trauer um den Verlust. Zusammen mit Snows Verlobtem unterrichtet sie die Kinder von Neu Bodhum und hilft ihren Freunden. Immer wieder quälen sie Bilder ihrer verschwundenen Schwester in ihren Träumen, aber Serah weigert sich, an ihren Tot zu glauben. Irgendwann wird Neu Bodhum angegriffen, nachdem Noel Kreiss ihr das Leben rettet und beide den Angriff überleben, reisen sie nach Cocoon, um herauszufinden, was vorgefallen ist. Dort müssen sie sich gegen einen unsichtbaren Riesen beweisen.

Was ist neu?

Eine schöne Geschichte spinnt sich um den direkten Nachfolger des 13. Teils. Trotzdem ist Final Fantasy XIII-2 eher eine Weitererzählung des vorangegangenen Teils als eine eigenständige Folge. Schauplatz ist die selbe Welt wie im Vorgänger, sodass das Spiel, das im Februar 2012 in Europa für PlayStation 3 und Xbox 360 erschien, nur wenige Unterschiede zu Teil XIII aufweist. Ein paar gibt es aber doch:

  • Gegner sind teilweise nicht mehr sichtbar, sondern erscheinen ganz plötzlich. Es besteht aber dennoch die Möglichkeit, den Kämpfen auszuweichen.
  • Neu ist auch die „Mog-Clock“. Ein Moogle begleitet die Charaktere während des gesamten Spiels. Wenn ein Gegner auftaucht, verwandelt sich der Moogle in die Mog-Clock. Diese „Uhr“ ist aufgeteilt in einen grünen, einen gelben und einen roten Bereich und zählt während eines Kampfes herunter. Im grünen Bereich sind die Charaktere im Vorteil, im gelben herrschen für Charaktere und Gegner die selben Bedingungen und im roten Bereich ist der Gegner im Vorteil.
  • Besiegte Monster hinterlassen einen Kristall. Mit ihm ist es möglich, das Monster als Teil der Gruppe einzusetzen. 150 Monster können nach dem aus Final Fantasy XIII bekannten Paradigmen-System im Kampf eingesetzt werden.
  • Außerdem neu: Kämpfe können durch so genannte „Quick-Time-Events“ unterbrochen werden und die Charaktere haben mehr Bewegungsfreiheit und Möglichkeiten zur Interaktion.

Münzen für Trophäen sammeln

In Final Fantasy XIII-2 besteht natürlich auch die Möglichkeit, Geld für Trophäen und andere Dinge zu sammeln. Eine schöne Möglichkeit sind Chocobo-Rennen. Wer den silbernen Chocobo besitzt, hat hier gute Chancen auf einen Gewinn, aber auch einen der stärksten Verteidiger. Richtig aufgewertet, können seine Lebenspunkte fast die 10.000er erreichen. Doch um ihn zum Rennen einzusetzen, muss er erst einmal gezähmt werden. Zu finden ist er in „Akademia 4xxx AF“, ein Ort, der am Ende des vierten Kapitels freigeschaltet wird.

Eine andere Möglichkeit, in Final Fantasy XIII-2 Geld zu verdienen, ist das Casino. An den einarmigen Banditen lassen sich die Münzen am einfachsten verdienen. Bevor gespielt wird, sollte der Charakter allerdings einen Mitarbeiter des Casinos aufsuchen, um sich nach den „Stimmungen“ der Maschinen zu erkundigen. Sie verändern sich und haben Einfluss auf die Auszahlung. Die vielversprechendsten Slots sind „That machine's on fire!“ und „It's like a hot summer's day!” Wie in einem echten Casino gibt es auch in dem von Final Fantasy XIII-2 Variationen bei den Spielautomaten. So kann der Spielmodus von Victory auf Super Victory verändert werden. Das bedeutet zwar höhere Einsätze, aber auch sehr viel höhere Gewinne.

Wie im Online Casino gibt es im Final Fantasy XIII-2 Casino auch eine Auto-Play-Funktion. Mit einem Gummiband (o.ä.) und durch das Drücken von L1 bzw. LB kann der Hebel der Maschine fixiert werden. Danach wird sie mit Münzen gefüttert und kann so die ganze Nacht über gespielt werden. Wenn mehr als 7.777 Münzen gewonnen wurden, wird das Fragment „Lucky Coin“ ausgeschüttet.

Das geheime Ende

Nach dem Ende ist noch lange nicht Schluss, denn es gibt bei Final Fantasy XIII ein geheimes Ende. Um das freizuschalten, müssen allerdings nahezu 100 % des eigentlichen Spiels geschafft sein – ein langer Weg also, der sich aber lohnt. Damit es spielbar wird, müssen alle 160 Fragmente gesammelt sein. Danach muss das Paraskop aktiviert sein und die Bosskämpfe in der Akademie gewonnen werden. Ein harter Weg für ehrgeizige Spieler.

Vorweg: Dies hier ist keine Schleichwerbung für Sky. Ich habe keinen Sky-Artikel verlinkt und werde für nichts gesponsert. Grund dieses Textes ist ein einfacher Umstand: Ich selbst habe mir Sky vor nicht einmal einer Woche gegönnt und mit unten beschriebenen Trick ein relativ günstiges Angebot erhaschen können. Und das wollte ich in meiner unendlichen SEO-Herzlichkeit einfach an euch weitergeben (einer meiner Leser, Kawie, kann die Intention hinter diesem Artikel bezeugen – den habe ich schon per ICQ überzeugt:o)

Ihr kennt das: Nach Äonen mal wieder durch die Privatsender gezappt und natürlich den obligatorischen Kotzanfall erlitten. Wer RTL, Pro 7 und Co. konsumiert, ist für eine ganze Weile vom FreeTV geheilt. Das war zwar nicht immer so, nur hilft uns das im Jahr 2012 auch nicht weiter. Die Alternative seit jeher: PayTV – früher in Form von Premiere, mittlerweile unter dem Begriff SKY bekannt.

Doch wer kann sich das schon leisten, dürften sich die meisten (zurecht) fragen. Rechnet man Film, Sport, Serienkanäle und ein paar Qualitätsmerkmale wie HD und Sky+ zusammen, kommt man locker auf Beträge, mit denen sich die Ratenzahlung für einen Kleinwagen finanzieren lässt.

Dass es auch anders geht, haben die einen oder anderen vielleicht um die Weihnachtszeit herum gemerkt: Da hatte Sky immer mal wieder sehr gute Angebote in petto und wer die Aktionen verpasst hat, beißt sich heute noch in den Arsch.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich war selbst auf der Suche nach einem guten Sky-Angebot, habe durch Zögern und Zaudern ständig die wirklich guten Aktionen verpasst und musste dann frustriert feststellen, dass es zwar immer mal wieder ein Angebot gab (50% auf dieses oder jenes Paket, aber nur für 6 Monate und mit allen möglichen kostenpflichtigen Extras), aber eben keins, das an das Preis-/Leistungsverhältnis der (Amazon-)Weihnachtszeit herankommt. Da gab es zum Beispiel das Sky-Komplettpaket (!) für rund 30 Euro – ein unverschämt günstiger Preis, der bis heute auf keinem Radar mehr erschien.

Ich sage bewusst bis heute, denn es gibt tatsächlich eine Möglichkeit, trotz all verpasster Chancen, an ein Sky Komplettpaket zu kommen, das mit gerade mal 33,90 Euro zu Buche schlägt.

Wenn ihr jetzt sagt: Ja spinnt der, gerade mal 34 Euro? Das ist doch ein Haufen Asche!, dann gebe ich euch erst einmal Recht: Sky lohnt sich nur für Leute, die viel Filme, Serien und Sportsendungen konsumieren. Wer das nicht tut, hätte aber den Artikel erst gar nicht so weit lesen brauchen, für den ist Sky auch für 20 Euro sinnlos.

Wer hingegen regelmäßig schaut, vielleicht keine günstige Videothek in der Nähe hat und einfach Abends den Fernseher anmachen möchte, um dann mit Sicherheit irgend etwas zu finden, das ihm gefällt, der ist hier richtig und für den sind die knapp 34 Euro monatlich ein Schnäppchen, denn: Das Sky-Komplettpaket kostet regulär mit allem drum und dran gute 65 Euro/Monat.

Die Bestandteile des Sky-Pakets für 33,90 Euro

Kommen wir aber erst einmal zu dem, was man überhaupt bekommt. Ich sprach ja bereits von Komplettpaket und damit sind im Prinzip alle Bestandteile (abgesehen von Select, da kostet jeder einzelne Film extra), die Sky anbietet, enthalten:

  • Sky Film
  • Sky Sport
  • Sky Bundesliga
  • Sky Welt + Extra (Unmengen an Serienkanäle)
  • Sky Anytime (eine Art Videothek)
  • Sky Go (Sky-Programme im Browser oder auf iPad/iPhone schauen)
  • HD (für Sky-Sender) und HD+ (HD für die Privatsender)
  • Miete für einen modernen Festplattenreceiver inklusive (aka Sky+)

Nicht enthalten ist natürlich eine Partner-Karte für einen Zweitreceiver, die würde 12 Euro im Monat extra kosten. Außerdem kommen noch einmalige Aktivierungs- und Versandkosten hinzu. Das Angebot ist auf insgesamt 12 Monate beschränkt, danach steigt der Preis rapide an. Hier kann ich nur eins empfehlen: Sofortiges Kündigen (spätestens jedoch zwei Monate vor Ablauf des Jahres)!

Wie gesagt: Die ganze Geschichte kostet normalerweise weit über 60 Euro im Monat. Jetzt stellt sich also die Frage, wie man an das günstige Angebot kommt. Und da will ich auch nicht lange um den heißen Brei reden, also spitzt die Augen:

Der Trick: Sky komplett für 33,90 Euro.

Die Vorgehensweise ist im Endeffekt sehr simpel: Auf Ebay verkaufen derzeit einige clevere Geschäftsleute Sky-Coupons, die Ihnen Sky (ich vermute als Rückholangebot für gekündigte Abos) mit einem Code zur Verfügung gestellt hat. Gibt man diesen Code auf einer speziellen Sky-Seite ein, tut sich eben jenes besagte Komplettangebot für euch auf.

Wichtig ist hierbei nur, dass die Coupons alle am 30.06.12 auslaufen. Stand heute hättet ihr also noch genügend Zeit, nochmal eine Nacht drüber zu schlafen. Hier mal eine Auswahl der entsprechenden Ebay-Angebote.

skykomplett

So sieht der Sky-Coupon in seiner ganzen Pracht aus

Vom Kostenpunkt her würde ich nicht mehr als 20 Euro für solch einen Gutschein bezahlen, denn den Preis muss man ja dann letztlich auf den monatlichen Abo-Preis umlegen. Da ist man dann schnell bei 35 Euro monatlich (was aber immer noch günstig ist).

Empfehlenswert ist Sky meiner Ansicht nach auch nur als Besitzer einer Sat-Anlage, da über Kabel einige Angebote nicht verfügbar sind (begrenzte HD-Kanäle etc.). Günstig wäre auch, wenn ihr den Twin-Tuner des Receivers mit zwei Kabeln bedienen könntet, denn dadurch seit ihr nicht gezwungen, auf dem Kanal zu verweilen, auf dem gerade aufgenommen wird.

Übrigens: Den Code könnt ihr euch in den allermeisten Fällen mailen lassen – da muss also keiner auf den physikalischen Wisch per Post warten.

Dies war ein Beitrag zur Aktion The Big Week of Posting.

Abgesehen von der Tatsache, dass Firefox mittlerweile nicht mehr ganz so schlank und schnell ist, wie man den Browser in seinen Anfangstagen kennengelernt hat und es durchaus kritisch betrachtet werden darf, dass sich die Mozilla-Foundation mit Google einen Wettlauf um die höchste Versionsnummer liefert, schleichen sich doch bisweilen neue Features in ein Update, die das Produkt nicht immer zum Positiven beeinflussen.

Jüngstes Beispiel ist das Smooth Scrolling oder zu Deutsch: den sanften Bildlauf, der mit Firefox 13 Einzug gehalten hat. Was ist das genau? Neuerdings werdet ihr beim Herunterscrollen auf Webseiten mit dem Mausrad bemerken, dass sich das Scrollverhalten irgendwie verändert hat. Bisweilen wirkt es, als würde die Seite deutlich behäbiger Scrollen oder gar Ruckeln, ganz so als wäre der Prozessor mit irgendeiner Tätigkeit stark ausgelastet.

Nun, für eine Sache kann ich schon mal Entwarnung geben: Euer Prozessor hat nicht mehr zu tun als sonst, ein Hardware-Update ist für Firefox 13 nicht notwendig. Vielmehr liegt die Sache am Smooth Scrolling, welches, wenn ich den Namen richtig interpretiere, dafür Sorge tragen soll, dass die Seite sanfter, also angenehmer scrollt. Ich hingegen bin eher der Meinung, dass das im oberen Absatz beschriebene Verhalten eher irritiert, ja sogar stört.

Was also tun, sprach Zeus und Sothi gibt auch fluchs die Antwort: Extras => Einstellungen => Reiter Erweitert => Unterreiter Allgemein => Häkchen bei Sanften Bildlauf aktivieren entfernen.

firefox13

Und siehe da, Problem gelöst.

Dies war ein Beitrag zur Aktion The Big Week of Posting.

Ihr kennt das Problem: Man hat einen relativ gut gehenden Blog, findet keine Zeit mehr für neue, qualitativ hochwertige Artikel, die Seite verwaist langsam und erste Gewissensbisse machen sich breit.

So oder so ähnlich ergeht es derzeit meiner Konkurrenz. Nicht jedoch Sothis Spielwiese – denn ich spamme euch ja regelmäßig mit Let’s Play-Videos zu.

Nichts desto Trotz habe ich einen perfiden Plan ausgearbeitet, um diesen Blog nach ganz vorne an die Spitze zu peitschen: The Big Week of Posting (kurz TBWoP)!

Und so wird es laufen: Eine ganze Woche lang werde ich euch mit mindestens einem Artikel pro Tag in absolute Lese-Ekstase versetzen und dabei, wie es so meine Art ist, aus dem reichhalten Fundus meiner Hobbythek schöpfen. Und das Schöne dabei: Hierbei handelt es sich ausnahmsweise mal nicht um leere Worte, die in den Wind gesprochen wurden oder um solche, die gerade mal einen hohlen Zahn füllen – nein: Alle Artikel sind bereits geschrieben, werden also mit absoluter Sicherheit tagtäglich veröffentlicht.

Und den Anfang macht, ihr werdet es kaum glauben, dieser Beitrag hier. Ihr seht: Tag 1 ist bereits überbrückt.

Und immer dran denken: Wir lesen uns morgen!

Mit neuem Headset, aber schlechterer Sprachqualität (Paradoxon!!!) wagen wir uns in Folge 15 in pfeilspuckende Fallengänge und versuchen mit und/oder entgegen dem Uhrzeigersinn irgendwie in neue Gefilde zu gelangen.

Die komplette Übersicht über alle Teile der Serie findet ihr in der LPR: Dungeon Master-Playlist.

Enjoy!