Descent - Quelle der Finsternis

Descent gehört mittlerweile zu den bekanntesten Dungeon-Crawler-Brettspielen überhaupt und entsprechend üppig ist auch die Auswahl der Erweiterungen, die die Fantasy Flight Games inzwischen auf den Markt gebracht haben. Leider sind die Exemplare besonders in unseren Gefilden recht begrenzt und deshalb schnell vergriffen.

Größtes Opfer dieses Umstand war bislang Quelle der Finsternis, die allererste Descent-Erweiterung, die unter Kennern zwar sehr beliebt, aber eben für lange Zeit nicht verfügbar war. Banges Warten und Hoffen seitens der deutschen Community waren die Folge und umso größer die Erleichterungsseufzer, als die Neuauflage vor rund zwei Wochen endlich wieder in den Regalen der Händler lag.

Ein solches Exemplar habe ich mir natürlich sichern können und so möchte ich auch in gewohnter Manier ein paar Fotos mit Außen- und Inneneindrücken präsentieren. In Kürze folgt übrigens dann auch ein Test zu Quelle der Finsternis (am Sonntag wird nämlich gespielt, harhar).

Damals, als die Erde noch jung war, gab es im Gaming-Bereich keine Polygone. Alles wurde aus feinster 2D-Pixelgrafik zusammengestellt und hatte seinen eigenen Charme. Doch stellt euch vor: Mittlerweile werden sogar Awards mit diesem Namen vergeben. Es ist kaum zu fassen! Aber wisst ihr was, die Idee ist trotzdem gut:

Polyneux bietet den meisten deutschsprachigen Spieleblogs (genaue Regelung bitte durchlesen) an, sich an einem Projekt zu beteiligen, das darauf abzielt, die aktuellen Lieblingsspiele der Gaming-Blogosphäre ausfindig zu machen. Die Aktion läuft unter dem Begriff POLYGON und könnte zu einer recht umfangreichen Geschichte werden – vorausgesetzt, es machen genügend Blogs mit (das könnt ihr jetzt gerne als Aufruf verstehen).

Nun habe ich zwar schon in unserem Weihnachtsspezial 2010 meine Lieblingsspiele des Jahres zum Besten gegeben, aber beim POLYGON läuft die Sache dann doch etwas anderes: Während es bei uns völlig egal war, aus welchem Release-Jahr das Spiel stammt, gibt Polyneux gewisse Einschränkungen vor: Das Spiel muss aus 2010 stammen und es sollen maximal drei Titel aus unterschiedlichen (Plattform-)Kategorien genannt werden.

Das kann (trotz einer gewissen Schnittmenge) durchaus zu anderen Ergebnissen als noch beim Weihnachtsspezial führen, deshalb bin ich nochmal in mich gegangen und präsentiere hiermit meine POLYGON-Nominierungen für das Jahr 2010 (in der weisen Voraussicht, dass es die folgenden Jahre weitere POLYGONe geben wird).

Nominierungen PC:

  • Die Siedler 7
  • StarCraft 2
  • Civilization V

Nominierungen PS3:

  • Heavy Rain
  • God of War III
  • Red Dead Redemption

Nominierungen Handheld/Mobil (Android/iPhone):

  • Sword&Poker 2
  • Game Dev Story
  • Monkey Island 2: Special Edition

Größere Erklärungen spare ich mir an dieser Stelle, weil’s die zu den meisten Spielen ja bereits vor einigen Tagen gab. Wer noch mitmachen möchte, kann dies noch bis Morgen tun. Eine einfache E-Mail an die Veranstalter reicht übrigens aus, falls es die Zeit nicht mehr anders zulässt.

Ich hatte mal gesagt, dass ich mir Call of Duty: Black Ops erst holen werde, wenn das Spiel die 30 Euro-Marke erreicht -- wohl hoffend, dass dies nicht so schnell passieren wird, denn: ICH-HABE-DOCH-KEINE-ZEIT.

Falsch gedacht, denn genau das ist jetzt passiert: Die PC-Version gibt's derzeit bei Amazon für knapp 28 Euro 29 Euro (die PS3-Variante kostet übrigens auch nur 32 Euro, aber Egoshooter und Konsolen - hüstel). Mit dabei ist außerdem noch ein 1 GB-USB-Stick, der sich bestimmt gut auf dem Tapeziertisch deines Flohmarkstandes macht.

Zu den Preisen kommen allerdings noch Ab-18-Versandkosten von 5 Euro. Die USB-Variante ist mittlerweile ausverkauft. Danke an Virtex für den Tipp!

Weihnachtsspezial 2010

Bis spät in die Nacht harrte ich aus, um euch pünktlich um 00:01 Uhr den ersten Teil des Weihnachts-Spezials 2010 präsentieren zu können. Heute folgt Teil 2 mit nicht minder spannenden Rankings und einem guten Mix aus altbekannten und neu hinzu gekommenen Autoren: Sanifox, Gerd (Yitu), Virtex, Divinity. Besonders freut mich allerdings, dass sich Graf ganz spontan in unsere Runde gesellt hat und mit seinen Top5-Ranking zu einem vergleichsweise ungewöhnlichen Thema für willkommene Abwechslung sorgt.

Erinnern darf ich außerdem noch einmal an unser Gewinnspiel -- es gilt weiterhin ein hochkarätiges PC-Spiel für echte Sammler zu ergattern: Ein funkelnagelneues, eingeschweißtes MDK 2 in der Erstauflage. Was müsst ihr dafür machen? Ganz einfach: Schreibt eure Top Five in die Kommentare.

Mehr Informationen zum Gewinnspiel findet ihr unter dem nun folgenden Artikel, zu dem ich euch viel Spaß wünsche. An dieser Stelle sei übrigens nochmal mein Dank an alle Autoren ausgesprochen – diese Gemeinschaftsaktion hat mir irrsinnigen Spaß gemacht und sollte unbedingt im nächsten Jahr wiederholt werden (nächstes Mal mit etwas mehr Vorlauf, versprochen!)

Weihnachtsspezial 2010

Hach, wie ist das schön: Wenn man bedenkt, dass ich vor knapp einer Woche erst auf Idee kam, ein Revival unseres Weihnachts-Spezials zu organisieren und jeder Autor es trotzdem geschafft hat, seinen Artikel zeitnah bei mir abzuliefern, muss ich schon sagen: Tolle Leistung. Vielen Dank an alle, die (wieder oder neuerdings) mitgemacht haben! Überraschend ist in diesem Jahr übrigens, dass sich ganz spontan noch weitere Leser in den illustren Kreis der Autoren hinzugesellt haben – dafür ein ganz dickes thumbs up!

Um was geht es?

Insgesamt zehn Autoren (mich eingeschlossen) haben sich bereit erklärt, hier im Blog Resümee über den Computer- und Videospiele-Markt des in Kürze endenden Jahres zu ziehen und uns ihre persönlichen Top 5 Games für das Jahr 2010 zu verraten – natürlich nicht einfach nur als reine Aufzählung, sondern mit ausführlicher Erklärung zum Warum und Weshalb. Komplettiert wird jeder Beitrag mit jenem Titel,  den jeder Verfasser als seine größte Enttäuschung 2010 ansieht.

Wichtig ist hierbei zu erwähnen, dass es wirklich darum geht, welche Spiele der jeweilige Autor im Jahr 2010 gespielt hat; das Release-Jahr des Games spielt hierbei keine Rolle. Wenn ich also 2010 auf dem totalen SNES-Trip gewesen wäre und Tag und Nacht Legend of Zelda: A Link to the Past gespielt hätte, wäre das unter Umständen in meine Top Five 2010 eingeflossen. Ist aber unrealistisch, weil SNES schon seit Jahren verkauft ;)

Weihnachts-Gewinnspiel

Und weil gerade die Zeit der Geschenke ist, möchte ich das Weihnachts-Spezial mit einem klitzekleinen Gewinnspiel verfeinern: Unter allen Kommentaren, die mir unter diesem Artikel oder dem morgigen zweiten Teil ihre persönlichen Top 5 nennen (gerne auch mit ausführlicher Erklärung), wird ein eingeschweißtes Eurobox-Exemplar (Sammlerwert!) des Klassikers MDK 2 verlost.

MDK 2 
Damit ich die Gewinner anschreiben kann (und kein Schindluder getrieben wird), bitte ich darum, eure E-Mail-Adresse in eurem Kommentar zu hinterlassen. Wer das nicht möchte, kann auch gerne versuchen, sich auf eine andere Art und Weise eindeutig zu identifizieren. Logischerweise darf jeder nur 1x am Gewinnspiel teilnehmen und euer Mindestalter muss 12 Jahre betragen. Einsendeschluss/Ziehung ist der 31.12. um 15 Uhr.

So und jetzt genug geschwafelt. Lasst die Spiele beginnen! Den Anfang machen Rippi, Druzil, Niko, Erdknuffel und meine Wenigkeit. Die Teilnehmer des zweiten Teils werden noch nicht genannt -- das erhöht die Spannung ;o)

Altgediente Dungeon Keeper warten schon mit hängender Zunge auf Kalypsos inoffizielles Remake namens DUNGEONS, welches am 27. Januar in unseren Läden stehen wird.

Vorab informiert uns der Hersteller über die geplante Collectors Edition, die es nicht nur optisch wirklich in sich hat.

dungeons_collectors

Hier mal ein kleiner Auszug aus dem Inhalt:

  • DUNGEONS Vollversion
  • Zweiseitiges DUNGEONS Techtree Poster
  • DUNGEONS Komplettlösung für alle 18 Missionen
  • DUNGEONS Kartenspiel für bis zu zwei Personen mit 134 Karten
  • DUNGEONS Soundtrack CD
  • Exklusive Metallbox
  • Limitiert auf 4.000 Stück inkl. Nummerierung

Einzige Wermutstropfen: Die CE wird es exklusiv und ausschließlich beim Media Markt geben – Kostenpunkt 69,99 Euro.

banner_2010

Werte Spielwiese-Leserschaft,

Sothis Spielwiese erblickte im November 2007 erstmals das Licht der Welt und kann seither auf die stattliche Anzahl von über 400 Artikeln zu allen möglichen und unmöglichen Themen zurückschauen.

Einen besonderen Platz nahmen auf diesem Blog jedoch stets die Computer- und Videospiele ein und so freue ich mich darüber, euch auch in diesem Jahr ein ganz besonderes Projekt ankündigen zu dürfen, an dem wir alle schon im Dezember 2009 mit sehr viel Spaß gearbeitet haben:

Das große Weihnachts-Spezial 2010

Wer sich noch an das letzte Jahr erinnert, wird wissen, um was es hier geht: Befreundete Blogger und Stammleser verraten uns ihre persönlichen Top 5 Games für das Jahr 2010 – natürlich nicht einfach nur als reine Aufzählung, sondern mit ausführlicher Erklärung zum Warum und Weshalb. Komplettiert wird der Beitrag mit dem Titel, den jeder Autor als seine ganz persönliche Spiele-Enttäuschung 2010 ansieht.

Der Clou dabei: Hier geht es gar nicht darum, welche Spiele 2010 erschienen sind, denn solcherlei Aufstellungen gibt es bereits genug im Netz. Nein, wir möchten wissen: Welches Spiel hast DU persönlich 2010 am liebsten gespielt?

Wenn alles klappt, kommen wir in diesem Jahr auf eine Rekordzahl von insgesamt neun Autoren – allesamt Hobbyspieler, die entweder eine Seite oder Projekte zu einem ähnlichen Thema betreiben oder einfach nur interessierte Leser dieses Blogs sind.

Geplant ist der Start des Spezials am 22.12. und da uns hier wieder sehr viele Eindrücke erwarten, splitte ich den gesamten Artikel in zwei Teile. Teil 2 geht einen Tag später, also am 23.12. an den Start.

Und weil ich es im letzten Jahr auch schon so gemacht habe, ziert wieder ein kleines Gewinnspiel die gesamte Aktion. Und dieses Mal ist es was richtig wertvolles: Ein original verpacktes, eingeschweißtes MDK 2 in der Erstauflage. Kenner wissen: Der zweite Teil wurde von Bioware entwickelt. Hier schon mal ein Vorgeschmack.

MDK 2

Nicht wenige Konsoleros halten die Uncharted-Serie für das Beste, was den Next-Gen-Konsolen je passiert ist. Klar, dass die Euphorie in ungeahnte Höhen stieg, als kürzlich Uncharted 3 angekündigt wurde. Und obwohl wir auf die Veröffentlichung noch ein gutes Jahr warten müssen, wird die geifernde Menge schon mit ersten Gameplay-Szenen heiß gemacht. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Enjoy!

Letzte Woche präsentierte ich euch an dieser Stelle den erweiterten CGI-Trailer zu Deus Ex 3. Der sagt, so beeindruckend die Rendersequenzen auch sind, leider wenig über die Ingame-Grafik oder das eigentliche Gameplay aus.

Die folgenden Sequenzen schließen diese Lücke und lassen nur einen Schluss  zu: Human Revolution wird in jeder Beziehung bombastisch. Umso schwerer wiegt da die Entscheidung seitens Square-Enix, das Spiel noch weiter Richtung Mitte 2011 zu verschieben.

talesofmi

>> Tales of Monkey Island kaufen

Der Jahrgang 2009/2010 wird ohne Zweifel als der Zeitpunkt in die Computerspielgeschichte eingehen, an dem mit den Monkey Island-Remakes die vielleicht großartigste Adventureserie aller Zeiten ihren Weg zurück auf die heimischen Monitore fand.

Im Windschatten der Special Editions und vom deutschsprachigen Publikum reichlich unbemerkt, segelte Hauptprotagonist Guybrush Threepwood allerdings noch auf einem zweiten Kahn. Dieser wurde auf den Namen Tales of Monkey Island getauft, von Telltale Games entwickelt und ist, man ahnt es schon, wie schon das Sam&Max-Revival aus gleichem Hause ein Adventure im Episodenformat. Und das sorgt in unseren Gefilden in der Regel für wenig Euphorie, hat der Adventure-Fan doch mit Downloads, englischer Sprache und ewigen Wartezeiten zwischen den einzelnen Episoden zu kämpfen.

Gut also, dass sich der Spieleentwickler Daedalic (Edna bricht aus, A New Beginning) ein Herz fasste, alle Episoden in Text und Sprache ins Deutsche übertrug und zusammen auf eine DVD presste. Und voila, da haben wir ein Produkt, das auch den heimischen Markt anspricht. Die Rahmenbedingungen passen also, stellt sich nur noch die Frage, ob auch die spielerischen Innereien überzeugen können. Und das klärt der nun folgende Test.

Tales of Monkey Island besteht aus insgesamt fünf Einzelepisoden, die über eine zusammenhängende Story verknüpft sind und den Spielfluss deshalb nicht unterbrechen. Der erste Teil, Launch of the Screaming Narwhal, führt euch in einem kurzen Epilog nicht nur in die Story ein, sondern erklärt euch zusätzlich in die grundlegende Bedienung des Spiels. Und die ist leider verkorkst, anders lässt sich das nicht ausdrücken.

Verkorkste Bedienung

Während die gesamte Adventure-Welt dafür sorgt, dass die Spielfigur via standardisierten Point&Click von A nach B kommt, steuert ihr Guybrush entweder umständlich über ein einblendbares Steuerrad, mit dem die Laufrichtung des Piraten vorgegeben wird oder ihr benutzt die nicht minder umständliche Tastaturvariante, könnt in diesem Fall aber trotzdem nicht ganz auf die Maus verzichten. Gegenstände werden entgegen aller Standards nicht miteinander kombiniert, in dem ein Item angeklickt und auf das andere gezogen wird, nein, hier muss man beide in eigens dafür vorgesehene Fächer ziehen und die Kombinationstaste drücken. Klappt es, leuchtet der Bildschirm hell auf. Wenn nicht, darf man sich weiter einen Wolf abklicken.

Zwei Lichtblicke gibt es allerdings: Gegenstände und Personen können immerhin per Point&Click anvisiert werden und Guybrush lässt sich bei längeren Laufwegen dankenswerterweise zum Spurt animieren – das erspart nervige Wartezeiten.

Grafisch durchwachsen, akustisch gut

Wer Sam&Max oder die Wallace&Gromit-Episoden von Telltale bereits kennt, wird wissen, was ihn grafisch erwartet und das sind in erster Linie grobe Polygone, schwache Texturen und staksige Animationen. Technisch macht das Spiel deshalb nicht den besten Eindruck, ist aber auch keine Katastrophe, weil die Präsentation insgesamt trotzdem stimmig ist. Lucasarts hat allerdings ausgerechnet bei den Monkey Island Special Editions gezeigt, wie ein zeitgemäßer Klassiker aussehen kann, wenn man sich etwas Mühe gibt.

Gut gelungen ist hingegen die Musikuntermalung, die das typische Monkey Island-Thema gekonnt aufnimmt. Besonders gefallen hat uns vor allem die Sprachausgabe, welche von Daedalic mit viel Aufwand ins Deutsche gebracht wurde. Da hört sich Guybrush auch wirklich wie ein Guybrush an und allein diese Tatsache sorgt für einen heimeligen Retro-Flash. Nachjustieren ist allerdings bei der Lautstärke angesagt, denn wir hatten das Gefühl, dass die Stimmen deutlich leiser abgestimmt waren als der Soundtrack.

Viel Witz, wenige Kopfnüsse

Wer bei Tales of Monkey Island nach knackigen Rätseln und harten Kopfnüssen sucht, sucht vergebens. Die Serie beschränkt sich auf relativ einfache Kombinationsrätsel und bietet zudem die Möglichkeit, sich kleine Hinweise einblenden zu lassen. Dafür fehlt allerdings eine komfortable Hotspot-Funktion, die dem Spiel trotz aller Seichtigkeit gut getan hätte.

Das Spiel lebt demnach von anderen Qualitäten und das ist in erster Linie der hervorragende Humor, der ja auch schon die Sam&Max-Episoden so speziell machte. Zusammen mit der tollen Sprachausgabe darf sich der Spieler über jede Menge Schenkelklopfer und Gesichtsgrinser freuen.

Durchschnittliche Spielzeit

Die einzelnen Episoden währen nicht lange – im Schnitt spielt man ca. 4 Stunden pro Abschnitt. Das mag nicht viel erscheinen, ist aber in Anbetracht der Gesamtheit aller Episoden eine ordentliche Spieldauer. Zusätzlich darf sich der Käufer an einigen Goodies wie Wallpaper, Concept Arts und Screenshots erfreuen, die sich neben dem Spiel auf der DVD tummeln.

Fazit: Humorvolle Piratensaga

Man nehme Sam&Max, ändere das Setting und siehe da: Tales of Monkey Island ist geboren – überspitzt formuliert, versteht sich. Dennoch lässt es sich nicht leugnen, dass der technische Unterbau des Spiels nicht mehr als taufrisch bezeichnet werden kann, was aber gar nicht mal sonderlich stört, weil die Grafik in sich stimmig ist. Besonders gut gefällt in diesem Zusammenhang die ausgezeichnete deutsche Sprachausgabe, die einen Großteil des Spielreizes ausmacht.

Fans der harten Knobeleinlagen werden bei dem Episoden-Monkey Island allerdings nicht glücklich, dafür ist der Schwierigkeitsgrad einfach zu seicht, was wiederum Einsteigern (trotz fehlender Hotspot-Anzeige) zugute kommt. Und seien wir mal ehrlich: Die Rätseleinlagen der klassischen Teile waren bisweilen recht absurd, so dass man Monkey Island ohnehin noch nie ein besonders gutes Rätseldesign bescheinigen konnte.

Was also macht den besonderen Reiz der Serie aus? Ganz klar der Humor und der wird auch bei den Tales of Monkey Island ganz groß geschrieben: Grinser, Schenkelklopfer, beherzte Lacher – all das erwartet den Adventure-Fan bei allen fünf Episoden und so möchte jedem, der sich in dieser Beschreibung wiederfindet, dieses Spiel ans Piratenherz legen. Und wer sich weigert, wird augenblicklich gekielholt, arrrrr!

Wertung: 9/12

Weihnachtszeit bedeutet meist auch Schnäppchenzeit. Und da bietet Amazon auch heute wieder ein paar tolle Angebote. Etwa das ausgezeichnete Legend of Zelda: Spirit Tracks für 19,95 Euro auf Nintendo DS (Links zweiter DS-Auftritt übrigens). Oder für Adventurefreunde das hervorragende A New Beginning (kürzlich getestet) für noch einigermaßen schnäppchenhafte 21,96 Euro.

Potentielle World of Warcraft-Neulinge freuen sich indes über das folgende Angebot: Vanilla-WoW wechselt für gerade mal 3,96 Euro den Besitzer. Wer noch weitere 5,96 Euro übrig hat, bekommt das erste Add On The Burning Crusade oben drauf. Etwas teurer wird’s zwar schon mit dem zweiten Add On Wrath of the Lich King, das mit immer noch moderaten 10,96 Euro das Paket allerdings abrundet. Damit fehlt zwar immer noch Cataclysm zum absoluten Glück, aber für den Anfang dürfte das ja erst einmal reichen ;)

Der vielleicht beste Spiele-Trailer der Welt – in der Extended Version. Enjoy.

PS: HD-Fassung anschauen.

Jaaaa, der Sothi kurbelt die Wirtschaft an – und das nicht zum ersten Mal. Doch heuer habe ich vermutlich den Vogel abgeschossen und präsentiere euch mal das Ergebnis der weihnachtlichen Ausbeute – fein kategorisiert nach Konsumgut.

PC- und Videospiele-Konsum

Ich gebe es ja zu: Hin und wieder gönne ich mir ein Computerspiel. Und dann und wann darf’s auch mal ein PS3-Game sein. Doch jetzt stapeln sich zum Weihnachtsfest nicht nur Castlevania: Lords of Shadows (~ 20 Euro) und Vanquish (~ 32 Euro) vor meiner Playstation 3, sondern auch Two Worlds 2 und (seit heute) Fallout: New Vegas (~ 24 Euro) auf meinem Schreibtisch. Besonders letzteres hat es mir angetan und so bleibt nur die Hoffnung auf die Weihnachtsfeiertage – denn vorher komme ich vermutlich zu gar nichts.

Brettspiel-Konsum

So langsam sollte man meinen, dass die Brettspielsucht nachlässt, aber der Rückfall erfolgte vor einer Woche. Da überkam mich nämlich urplötzlich die Lust darauf, mir die (große) Galaxy Trucker-Erweiterung (~ 27 Euro) und das Descent-Add On Schrecken des Blutmeers (~ 40 Euro) zu besorgen – Galaxy Trucker hauptsächlich wegen der 5-Spieler-Funktionalität und die Descent-Expansion weil ich… nun ja… alle Descent-Erweiterungen habe. Und weil ich mal wieder Lust darauf habe, ein ganz neues Brettspiel auszuprobieren, befindet sich Space Alert (~ 30 Euro) bereits auf dem Weg in fränkische Gefilde.

Blu-ray- und DVD-Konsum

In Sachen Film- und Serienkonsum geht’s gemäßigt zu. Lediglich Lost 6 (~ 55 Euro) im Blu-ray-Format lag heute im Briefkasten. Die erste Folge wurde auch bereits eingeschmissen, aber im Moment will der Funke noch nicht so recht überspringen. Sollte mir vielleicht doch mal die 8-Minuten-Schnellfassung anschauen ;)

Masters of the Universe Classics-Konsum

Diese verdammten Figuren! Erst plündern sie mein Portemonnaie und belagern dann auch noch mein Wohnzimmer. Und das gilt insbesondere für die letzten Einkäufe, denn da kam auch aufgrund der CyberMondays einiges zusammen: He-Man (~ 20 Euro), Skeletor (~ 20 Euro), Battle-Cat (~ 30 Euro), King Grayskull (~ 20 Euro) und Grizzlor (~ 20 Euro). Und am 15. Dezember wartet noch Buzz-Off (~ 20 Euro) darauf, über den Atlantik geschippert zu werden

Hardware-Konsum

Von meinem ursprünglichen Plan, mir einen neuen Laptop zu kaufen oder meinen PC mit neuer Hardware aufzurüsten, bin ich erst einmal abgekommen (warum wohl?). Zum gerechten Ausgleich erfüllte ich mir aber mit dem Kauf der Logitech Harmony One (~ 111 Euro) einen lang gehegten Wunsch. Das Gerät ist eine richtig geile Multifunktionsfernbedienung mit Touch Screen und Macrofunktionen und erste Tests lassen vermuten, dass ich mich demnext einer ganzen Armada von Fernbedienungen entledigen werde.

Und weil ich noch etwas Geld übrig hatte, gab’s jetzt noch eine JVC GZ-HM 335 HD-Videokamera (~ 333 Euro) oben drauf – die bekommen allerdings meine Eltern zu Weihnachten.

Huch, schon durch? Hätte schwören können, dass da noch mehr war.

Update vom 07.12.: Amazon hat's nochmal im Preis gesenkt. Jetzt kostet Civ5 nur noch 22,97 Euro - awesome!

Und schon haut das das nächste Spiele-Schnäppchen voll ins Kontor. Ich weiß nicht wie, ich weiß nicht warum, ich weiß nicht wie lang – doch Amazon hat aus irgendeinem Grund die Civilization 5 Special Edition auf 27,97 Euro gesenkt.
Wer auch nur irgend etwas mit Globalstrategie anfangen kann, schlägt bei diesem Hammerpreis zu. Und alle anderen ziehen sich mal ganz schnell meinen Test rein.

Dieses Mal halte ich mich übrigens zurück – aber auch nur weil ich’s schon habe *g*.

Fallout: New Vegas für 25 Euro? Man ey, warum sagt mir das denn keiner?! Wenn ich das Angebot verpasst hätte, hätte ich morgen richtig, aber so richtig schlechte Laune gehabt.

Und das Allerbeste: Die 5 Euro, die normalerweise für den Ab-18-Versand anfallen, schreibt einem Amazon wieder gut. Verrückt! Konsolenversionen für je 10 Euro mehr gibt’s übrigens auch:

Das Angebot dürfte nur noch wenige Stunden anhalten, da dies wohl das fünfte Türchen des Amazon-Adventskalenders widerspiegelt.

Einer der Gründe, warum ich Civilization IV für das beste Civ aller Zeiten halte, ist einem recht irrationalen Grund geschuldet: Dem Civ-IV-Startbildschirm, genauer gesagt die Gesamtkomposition aus Weltkugel, Tag- und Nachtwechsel und der tollen Musik, die bei mir für Gänsehautfeeling sorgte. Vergleicht dies bitte einmal mit dem aktuellen Startscreen von Civilization V und ihr wisst durch welche (kleinen) Gesten ein Entwickler für Atmosphäre beim Spieler sorgen kann.

Heute las ich dann noch folgende Meldung, die belegt, dass ich mit meiner Einschätzung nicht völlig falsch liege: Die Civ-IV-Titelmelodie, die übrigens auf den Namen Baba Yetu hört, wurde jüngst für den wichtigsten Musikpreis der Welt nominiert, die Grammy Awards 2011.