Echt Retro: Günni vs. Cracker

Sothi | 2. Dezember 2009 | 21:31
Günni war der Held meiner Jugend. Sein imaginäres Mädel Tanja der (Alb-) Traum vieler Raubkopierer-Nerds. Und welcher Rechtsanwalt schafft es schon, erst den kometenhaften Aufstieg zum All-Star der Spielelandschaft zu vollziehen und Jahrzehnte später soviel Schneid zu haben, für 14 Monate hinter Gitter zu gehen. Wer auf eine solche Biographie verweisen kann, hat jedes Recht dazu, in meinem Blog erwähnt zu werden!

Und so freut es mich beinahe unendlich, dass ich auf Retropoly zwei Videobeiträge gefunden habe, die direkt aus dem (für damalige Verhältnisse erstaunlich ernsthaften) WDR-Magazin Highscore stammen. Dort tritt Günni als Verfechter des Urheberrechts auf, der sich mit einer blondierten Cracker-Locke eine heiße Diskussion liefert. Der dritte im Bunde, nennen wir ihn einfach mal Grinsekatze, hat hingegen nicht viel zu dem Thema beizutragen.

Der Video-Beitrag verkörpert herrlich den Geist Ende der 80er Jahre, als Computerspieler noch echte Freaks waren (schaut euch mal das Publikum hinter der Moderatorin an), man für gewisse Frisuren noch einen Waffenschein brauchte, weiße Tennissocken das Modegefühl prägten und der die ASM noch als DAS Standardwerk für den Computerspieler von Welt galt (deshalb wird sie ja auch desöfteren von Locke als Beweismittel angeführt).



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