Mittlerweile dürfte es hinlänglich bekannt sein, dass ich relativ enthusiastisch in Elite Dangerous unterwegs bin.

Und darum möchte ich meinen Blog mal seinem eigentlichen Sinn zuführen und sporadisch darüber berichten, wie meine aktuelle Elite-Progression aussieht. Die kann man im Prinzip an der Dicke meines Schiffes festmachen, sprich: Umso größer der Kahn, umso mehr hat CMDR Sothi in dem Spiel erreicht.

Der typische Elite-Spieler begann die vor zwei Tagen gestartete Release-Version in der Regel mit einer Sidewinder. Die Sidewinder ist ein kleines, wendiges Schiffchen, mit 4 Tonnen Laderaum und rudimentärer Kampfausstattung. Große Sprünge kann man damit im wahrsten Sinne des Wortes nicht machen. Die nächsthöheren Schiffe der gleichen, kampfjetartigen Kategorie wären die Eagle und Viper, aber damit hat man zum Zwecke des reinen Geld Verdienens nicht viel gewonnen.

Und auch wenn es auch ansonsten noch eine eine Fülle unterschiedlichster Schiffstypen und Karrieren gibt, sieht die anfänglich angestrebte Progression in der Regel so aus:

Sidewinder –> Hauler –> Cobra MK3

Die Cobra MK3 ist das Startschiff aus dem Ur-Elite und gilt für viele Elite-Fans als feuchter Traum. In der Tat muss man auch sagen, dass die Cobra eine gute Mischung zwischen Transporgerät für Händler und Miner, als auch einem Kampfschiff ist und somit durchaus als Allzweckgerät betrachtet werden darf. Einziger Haken: Die Cobra MK3 ist irgendwo bei 300-400k Credits anzusiedeln. Zur Erinnerung: Wir starten mit einer Sidewinder und 100 Credits auf dem Konto.

Nach der Cobra MK3 trennt sich die Spreu vom Weizen, was soviel heißt wie: CMDR Sothi möchte Händler werden, also sieht die Kette wie folgt aus:

Sidewinder –> Hauler –> Cobra MK3 –> Lakon Type 6 –> Lakon Type 7 –> Lakon Type 9

Die Lakons sind allesamt Riesenfrachter, die Lakon 9 gilt als bisher größtes Schiff im Spiel.

Aktuelle Situation:

Schiff: Hauler
Vermögen: 60 000 Credits

Ich befinde mich derzeit in einem Sternensystem namens Zaragas, ein Hightech-System das sich ca. 56 Lichtjahre von meiner Startposition befindet. Unterwegs bin ich derzeit mit einem Hauler – der mich irgendwas um die 65k gekostet hat. Der Hauler wird gerne als LKW oder Truck im Elite Universum bezeichnet – das trifft es denke ich ganz gut.

Als Ergebnis hat sich mein Frachtraum von 4 auf 8 Tonnen verdoppelt, was mir sogleich den Zugriff auf einige lukrative Aufträge eröffnet hat und mir innerhalb weniger Stunden ein Kapital von rund 80k Credits ermöglichte.

Da mir allerdings bekannt war, dass sich der Frachtraum auf gut 22 Tonnen ausbauen lässt, nahm ich das Hightech-System Zaragas ins Visier – denn nicht überall lässt sich hochrangiges Equipment kaufen. Dort entledige ich mich meines Scanners (wer braucht schon sowas) und führte für die Frachtkapazitätsracks ein Upgrade von 4 auf 8 Tonnen aus.

Im Endergebnis liege ich damit bei 18 Tonnen Transportkapazität. Doch damit nicht genug: Das reine Handeln und Aufträge absolvieren war mir nicht lukrativ genug. Also tauschte ich meinen Impuls-Laser gegen eine Mining-Laser aus, baute mir eine Raffinerie ein und bin jetzt als Bergbauer unterwegs. Ist allerdings ein bisschen mühsam, wie ich zugeben muss. Und so richtig lukrativ auch noch nicht, aber ich habe auch erst ein halbes Stündchen rumgetestet.

Damit ihr auch mal einen visuellen Eindruck bekommt, poste ich ein Bild von meinem Schiff. Hier mal ein Bild von der Innenausstattung des Haulers.

Hauler Progression 1

Nachdem es keinen Wipe mehr für die grad laufende Pre-Release-Version (als “Gamma” bezeichnet) gibt, darf ich hiermit sagen: Die Spiele sind eröffnet! Dummerweise musste mein HOTAS ausgerechnet jetzt den Geist aufgeben, sonst hätte ich wohl schon ein paar Tage früher ernsthaft damit begonnen. Allerdings kam heute glücklicherweise auch schon der Austausch-Joystick, so dass ich wohl gleich in die unendlichen Weiten, und unendlich ist hier wirklich die richtige Bezeichnung, eintauchen werde.

Zur Einstimmung der Launch-Trailer. Auch wenn es ein Cinematic-Trailer ist: Das Meiste davon sieht auch ingame so aus.

Sothis Weihnachtsspezial 2014

Im letztjährigen Weihnachtsspezial Jahr schrieb ich, dass mir Traditionen am Herzen liegen. Rechnen wir zurück: Mit der Idee befreundete Blogger und Twitterer zu einer alljährlichen gemeinsamen Aktion zu animieren, begann ich erstmalig 2009. Mit dem Weihnachtsspezial 2014 gehen wir also bereits in die 6. Runde, in das sechste Jahr.

Wenn das keine verdammte (oops, Weihnachten!) Tradition ist, was bitte dann? Ohne gesicherte Informationen darüber zu haben, würde es mich nicht wundern, wenn unser gemeinsames Jahrescharts-Projekt das Einzige in der deutschsprachigen Blogosphäre ist, das über so einen langen Zeitraum existiert.

Etwas ist in diesem Jahr jedoch gänzlich anders: meine Organisationsarbeit. Die meisten Autoren sind bereits informiert, der Abgabetermin ist dieses mal nicht ganz so weit nach hinten gelegt und dieser Teaser erscheint bereits an einem 11. Dezember – so früh war ich noch nie dran!

Apropos Autoren: Gesichert sind bislang 13 Autoren (was übrigens ein neuer Rekord ist) – fünf davon, und das freut mich besonders, stammen noch aus der Urbelegschaft des allerersten Weihnachtsspezials. Natürlich sind auch wieder einige “Frischlinge” mit dabei :)

Das große Weihnachtsspezial 2014

Um was es genau geht: Alle Autoren verraten euch ihre persönlichen Top 5 Games für das Jahr 2014 – natürlich nicht einfach nur als reine Aufzählung, sondern mit ausführlicher Erklärung zum Warum und Weshalb. Komplettiert wird der Beitrag mit dem Titel, den jeder Autor als seine ganz persönliche Spiele-Enttäuschung 2014 ansieht.

Der Clou dabei: Hier geht es nicht darum, welche Spiele 2014 erschienen sind, denn solcherlei Aufstellungen gibt es bereits genug im Netz. Nein: Die Autoren verraten euch, was Ihnen 2014 am meisten Spaß gemacht hat – das kann ein uraltes Retrogame sein oder ein brandaktueller Blockbuster. Release-Datum egal!

Welche Autoren mit am Start sind, wird erst am Tag der Veröffentlichung verraten. Das ist so ähnlich wie beim Adventskalender mit den Türchen – wer weiß, wer sich darunter verbirgt?

Geplant ist der Start des Spezials am 22.12. und da uns wieder sehr viele hochwertige Eindrücke erwarten, splitte ich den gesamten Artikel in zwei Teile. Teil 2 geht einen Tag später, also am 23.12. online. Und weil es letztes Jahr eines der absoluten Highlights für mich war, dürft ihr euch auch dieses Mal auf ein ganz besonderes Schmankerl’ freuen: Ich stelle mit möglichst vielen Autoren einen Podcast auf die Beine, der nur ein Thema zum Ziel hat: Was ist deine persönliche Spielehoffnung für 2015? Geplante Veröffentlichung hierfür, sozusagen als besonderes Geschenk, ist Heilig Abend.

Und zu guter Letzt: Wie schon im letzten Jahr gibt es mit dem Weihnachtsspezial-Nachgang am 27.12. noch einen kleinen Zusatzartikel direkt aus meiner persönlichen Tastatur gezapft: Hier möchte mal den Fokus auf die Spiele legen, die es aus diversen Gründen nicht in meine die Top 5 geschafft haben (und da gibt’s jede Menge zu erzählen).

Und so heißt es auch 2014 wieder: Weihnachtsbaum, Weihnachtsgeschenke, Weihnachtsgans – alles schön und gut, doch wenn die Lichter ausgehen und langsam Ruhe eingekehrt, schnappen wir uns unser Tablet, das Smartphone oder den Laptop, rufen Sothis Spielwiese auf und erfreuen uns am besten Spezial des Jahres.

In diesem Sinne,

Euer Sothi

Dungeon of the Endless ist ein Rogue-like im Science Fiction-Setting, das das bekannte Spielprinzip zusätzlich mit Tower Defense-Anleihen bereichert.

Ihr verkörpert eine Gruppe von Überlebenden eines Absturzes, die sich Dungeon für Dungeon zum Auskampf kämpfen müssen. Typisch für ein Rogue-like: Das Spiel speichert zwar euren Fortschritt, solltet ihr allerdings sterben, geht es wieder von vorne los. Zusätzlich sind sämtliche Dungeons zufallsgeneriert.

Wer sich über den Namen wundert: Die Entwickler hinter dem Spiel sind die Amplitude Studios, welche sich auch schon für Endless Space und Endless Legend verantwortlich zeichnen. Einige Elemente aus beiden Spielen (etwa die "Währungen") ziehen sich durch sämtliche Endless-Spiele.

Ich zeige in diesem Video das Spiel in seiner allerersten Spielstunde und geben ein paar Hintergrundinfos zu den Entwicklern.

In Angetestet: Die erste Spielstunde fange ich (manchmal mehr, manchmal weniger) unbedarft einen neuen Titel an und lasse euch an der ersten Spielstunde teilhaben -- mit allen Höhen und Tiefen, die man in einer ersten Stunde eben so erlebt.

Nach dieser Stunde gibt's dann ein kleines Fazit von mir und fertig ist der Lack. Hört sich gut an? Finde ich auch!

Oha, da habe ich ja einiges im Blog aufzuholen: Mit Grimrock 2 sind wir inzwischen schon wieder vier Folgen weiter – nämlich #20, #21, #22 und #23.

Wer also die Playlist nicht aktiv mitverfolgt und brav auf einen Blogeintrag wartet, bekommt hier volle zwei Stunde höchste Unterhaltung auf einen Schlag auf die Ohren geknallt.

Enjoy! [Playlist]







The Curious Expedition ist ein Browergame des in Berlin ansässigen Entwickler-Duos Maschinen-Mensch. Die beiden Entwickler des Teams waren ursprünglich bei Yager in AAA-Titeln wie Spec Ops: The Line und Dead Island involviert, wollten sich aber selbstständig machen und präsentieren nun mit Curious Expedtion ihren Erstling.


Das Spiel vertritt das Genre der Rogue-Likes und ist geschichtlich im 19. Jahrhundert angesiedelt. Man stellt sich anfangs einen kleinen Trek bestehend aus einer berühmten Persönlichkeit der damaligen Zeit, sowie diversen Helfern zusammen, passt seine Ausrüstung an und geht auf große Entdeckungsreise.

Atmosphärisch wird das Ganze durch den gelungenen Pixel-Look, sowie durch die eingehende Musikuntermalung unterstützt.
Das Spiel befindet sich derzeit in der Alpha und darf für 12 US$ erworben werden. Release ist für Juli 2015 geplant.


Ich zeige in diesem Video das Spiel in seiner allerersten Spielstunde und geben ein paar Hintergrundinfos zu den Entwicklern.

In Angetestet: Die erste Spielstunde fange ich (manchmal mehr, manchmal weniger) unbedarft einen neuen Titel an und lasse euch an der ersten Spielstunde teilhaben -- mit allen Höhen und Tiefen, die man in einer ersten Stunde eben so erlebt.

Nach dieser Stunde gibt's dann ein kleines Fazit von mir und fertig ist der Lack. Hört sich gut an? Finde ich auch!

EVE ist nun wirklich kein Spiel für jedermann, aber egal wie man dazu steht: Es ist schon fucking beeindruckend.